Ferien

Kinderstadt geht in die erste Runde

Zu Beginn eines jeden Kinderstadt-Tages gibt es einen fröhlichen Tanz zum Aufwärmen.
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Zu Beginn eines jeden Kinderstadt-Tages gibt es einen fröhlichen Tanz zum Aufwärmen.

Während der ersten Tage ist Kennenlernen angesagt.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Wenn 150 Jungen und Mädchen aus vollem Herzen „Ja-aaaaaa“ rufen, dann hat in der Wermelskirchener Kinderstadt der Teamleiter Kolja Pfeiffer bei der morgendlichen Bürgerversammlung fragt: „Geht‘s euch gut ?“

Dieses Ritual wird sich in der kleinen Katt-Halle  bis zum letzten Kinderstadt-Tag am Freitag, 8. Juli, jeden Vormittag wiederholen. Ergänzt wird der Auftakt in den Tag um den Kinderstadt-Tanz, den es gleich auch am Eröffnungstag gab: Auf der Bühne tanzten die beiden Leiterinnen der Kinderstadt-Tanzwerkstatt, Mara Fischer und Keyla Wood, vor – und die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren tanzten nach. In wenigen Tagen wird die Choreographie allen in Fleisch und Blut übergegangen sein.

Sport darf nicht fehlen im Camp der Kinderstadt. Mit den Trainerinnen Lilli und Nici wird die Kinderstadt ihre eigenen Kicker-Teams haben: eines für sechs- bis neun- sowie eines für zehn- bis zwölfjährige Fußballbegeisterte. Am ersten Tag der Kinderstadt durfte ein Rundgang über das Areal mit Indoor- und Außenbereich nicht fehlen. Gruppenweise führten die Mitarbeitenden herum, um zu zeigen, wo welche Aktionen verortet sind: von der Essensausgabe über die Kinderstadt-Bank, die Farben-Kunst- und die Ortlinghaus-Werkstatt bis hin zum Tanzstudio oder Turmbaubereich.

Erstmals zur Kinderstadt gehen die Geschwister Oskar (sieben Jahre) und Frieda (neun), die ihr Großvater Frank Schindler an die Katt brachte: „Die Kinderstadt ist eine ganz tolle Sache – glücklicherweise kann sie wieder stattfinden.“ Oskar hatte schon eine Ahnung, worauf er sich freut: „Auf jeden Fall möchte ich im Ton-Studio mitarbeiten, und vielleicht wird ja wieder ein Auto angemalt.“ Seine Schwester Frieda fand es besonders toll, dass ihre Freundin Ylva ebenfalls mit dabei ist.

Um die Betreuung vom Tonstudio kümmern sich unter anderem Sihna Maagé und Jens Olaf „Paul“ Mayland, die beide erfahrene Kinderstadt-Mitarbeiter sind. „Ich glaube, dass ich zu den Dienstältesten gehöre“, sagte Mayland: „Ich mache das immer wieder gerne. Du gehst zwar nach zwei Wochen Kinderstadtarbeit auf dem Zahnfleisch, aber es macht unheimlich Spaß und wirkt lange positiv nach.“ Das Betreuerquartett um den 52-Jährigen wird mit den Mädchen und Jungen den Kinderstadt-Kanal produzieren: „Darin enthalten sind viele Facetten vom Musikmachen bis hin zur Videoclip-Produktion.“

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