Kindergärten: Marion Lück räumt Missverständnis ein

Bürgermeisterin Marion Lück will sich der Sache annehmen. Archivfoto: Doro Siewert
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Bürgermeisterin Marion Lück will sich der Sache annehmen.
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Schreiben sorgte für Verwirrung, Einrichtungen bleiben am 23. Dezember geöffnet

Von Jennifer Preuß

Wermelskirchen. Oft ist nichts so störungsanfällig wie die Kommunikation. Hapert es an einer Stelle, kommt manchmal eine ganz andere Botschaft an. Dieses Stille-Post-Prinzip führte am Freitag zu viel Verwirrung bei denjenigen, die ihre Kinder in einem städtischen Kindergarten in die Betreuung geben.

Wurde beispielsweise in der Kita Am Ecker Anfang der Woche noch abgefragt, welche Kinder denn am 23. Dezember da sein werden und am Mittagessen teilnehmen, kam am Freitag prompt die Kehrtwende. „Alle städtischen Kitas sind am 23. Dezember geschlossen. Am 21. und 22. Dezember gibt es eine Notbetreuung“, kommunizierte der Elternbeirat über den Verteiler.

Hinterher kam ein Rundschreiben vom Wermelskirchener Jugendamt: „In diesem Jahr hat unsere Bürgermeisterin Frau Lück entschieden, die Schließung der Dienststellen um den 23. Dezember 2020 zu erweitern.“ Man wies daraufhin, dass sich der zusätzliche Kita-Schließtag noch im erlaubten Rahmen befinde und bedankte sich für das Verständnis der Eltern.

Und Marion Lück? Sie wusste offenbar von der vorherigen Ankündigung nichts. Die Bürgermeisterin teilte auf WGA-Anfrage mit, dass die städtischen Kindertagesstätten selbstverständlich auch am 23. Dezember geöffnet sein würden. „Aktuell findet eine Bedarfsabfrage bei den Eltern statt, die sich auf den Betreuungsbedarf ab dem 21. Dezember bezieht. Entsprechend der Rückmeldungen der Eltern werden wir eine Betreuung sicherstellen“, berichtete Marion Lück.

Umfang der Betreuung entspreche der gängigen Regel

Der Umfang der Betreuung entspreche der Regelbetreuung. Das heißt, jedes Kind kann vom 21. bis 23. Dezember so lange in der Kita bleiben, wie es im Betreuungsvertrag vereinbart ist. „Es gibt keine Einschränkungen an diesen Tagen“, betont die Bürgermeisterin Marion Lück.

Wo liegt also der Fehler? Im Detail. Einige städtische Betriebsstätten werden am 23. Dezember tatsächlich geschlossen bleiben. Davon ausgenommen sind aber Bereiche, die für die Bürger besonders wichtig sind. Dazu gehören der Ordnungsdienst, Bürgerbüro, Feuerwehr, Kitas und Standesamt. In diesen Dienststellen werde kurz vor Weihnachten zumindest ein Notdienst sichergestellt.

Bürgermeisterin will Sachverhalt zu Wochenbeginn klären

Die Wermelskirchener Stadtverwaltung folgt damit einer Empfehlung der Bundesregierung und der Länderchefs, Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder Home-Office-Lösungen im Zeitraum 23. Dezember bis 1. Januar zu schließen. Wie in den vergangenen Jahren auch bleibt die Verwaltung zwischen Weihnachten und Silvester geschlossen. Marion Lücks Statement lautet ganz klar: Entgegen der Hiobsbotschaft der vergangenen Woche bleiben die städtischen Kindertagesstätten wie geplant geöffnet.

„Da ist wohl versehentlich etwas missverstanden, beziehungsweise innerhalb unseres Hauses unklar kommuniziert worden“, sagt Marion Lück. Und verspricht zeitgleich. „Wir werden das Anfang der Woche direkt klarstellen.“

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