Tanzprojekt

Kinder treten im kleinen Amphitheater auf

„We can dance“: Und wie sie können! Nach nur vier Tagen Training traten die Grundschüler vor Publikum auf.
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„We can dance“: Und wie sie können! Nach nur vier Tagen Training traten die Grundschüler vor Publikum auf.

Viertägiges Tanzprojekt an der Katholischen Grundschule St. Michael.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Fast wie in einem Amphitheater: Der kleine Fußball- und Basketball-Sportplatz wurde zur Bühne umfunktioniert. Im Halbkreis reihten sich Eltern, Geschwister und Großeltern herum und nutzten die erhöhte Position von den Treppen und vom Schulhof aus für eine möglichst gute Sicht auf das Geschehen. Das war, angestrahlt von kräftiger Mittagssonne, schwungvoll. Mit einer einstündigen Vorführung für die Familienangehörigen endete das Tanzprojekt „We can dance“ von „Wir bewegen Schule“ unter dem Motto „Starke Kinder – starke Zukunft“ an der Katholischen Grundschule (KGS) St. Michael.

Ein vierköpfiges Tanzlehrerteam hatte an den drei Schultagen vor dem Projektabschlusstag mit den drei ersten, zwei zweiten, zwei dritten und der einen vierten Klasse der Grundschule in der Unterrichtszeit trainiert, einstudiert und geprobt. Jede Klasse erlernte unter der Anleitung von den Tanzprofis Julia, Natalja, Luna und Tilim mit Unterstützung der KGS-Lehrer eine Choreografie sowie einen gemeinsamen Tanz, die innerhalb der einstündigen Vorführung präsentiert wurden.

„Wir sind in ganz Deutschland jede Woche woanders – das Projekt ‚Wir bewegen Schule‘ ist nachgefragt“, berichtete das Tanzlehrer-Quartett im Gespräch mit unserer Redaktion: „In den Schulferien stehen auch noch Aktionen an.“ An der KGS habe eine sehr gute Stimmung geherrscht: „Wir hatten beste Unterstützung von den Lehrern und Glück mit richtig gutem Wetter.“ Es sei schön zu beobachten, wie bei solch einem Projekt außerhalb vom regulären Schulalltag auch die vermeintlich zurückhaltenderen Schülerinnen und Schüler „aufblühen“, sagte Tanzlehrerin Natalja: „Die, die anfangs unsicher sind, sind am Ende ganz vorne dabei – dann ist Tanzen plötzlich richtig cool.“

Mit Blick auf die pädagogische Konzeptidee, die unter anderem Selbstvertrauen und Teamgeist vermitteln will, ergänzte Julia: „Da kommen vielleicht auch mal diejenigen zum Zug, die in Mathe oder Deutsch nicht so glänzen können.“

Zum Abschluss eine begeisterte Schulleiterin und heiße Hotdogs

Genauso lobte Schulleiterin Andrea Steinz das viertägige Tanzspektakel, das die Schule mit Fördermitteln aus „Neustart nach Corona“ finanzieren konnte: „Anfangs hatten wir ein wenig Sorge, ob mit diesem primär auf Tanz ausgerichteten Projekt wohl auch alle Kinder erreicht werden. Aber das hat das Team in wunderbarer Form vollbracht.“  Am Tag der Tanzvorführung bliebt an der KGS die Küche des Offenen Ganztags kalt: Für das Mittagessen in Form von leckeren Hotdogs sorgten die Eltern des Schulfördervereins auf dem Schulhof.

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