Die Woche in Wermelskirchen

Ketchup-Effekt: Nach wenig kommt nun ganz viel

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  • Markus Schumacher
    VonMarkus Schumacher
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Man kennt den Ketchup-Flaschen-Effekt: Erst kommt gar nichts von der Tomatenpampe aus der Pulle – und dann plötzlich ein riesiger Schwall.

So ähnlich wirkt Wermelskirchen nach den Lockdowns. Erst gab es keine Kultur mehr – und jetzt geben sich hier die Künstler die Klinke in die Hand. Im Haus Eifgen, in der Kattwinkelschen Fabrik, auf dem Rhombus-Gelände . . . Überall wird etwas angeboten. Und auch überwiegend sehr gut von einem dankbaren Publikum angenommen. Dabei ist die Pandemie nicht vorbei, wie ja auch die weiter steigenden Inzidenzzahlen zeigen. Aber die Kulturschaffenden scheinen einen Weg gefunden zu haben mit ihr umzugehen. Und damit liegen sie wahrscheinlich nicht falsch.

Um beim Ketchup-Bild zu bleiben, muss man der Kirmes wohl attestieren, dass bislang nur ein bisschen Spaß aus der Flasche tröpfelt. An Telegrafen-, Kölner und Schillerstraße war gestern bis auf ein paar Halteverbotsschilder nicht viel vom Rummel zu sehen. Nun könnte aber das angekündigte Spätsommer dafür sorgen, dass es auf dem Schwanenplatz und dann auch auf dem Krammarkt schön voll – mit gebührendem Hygieneabstand – wird.

Ketchup steht auch in der neu eröffneten Steakhouse Ranch, Eich 31, auf den Tischen. Den Macherinnen Nadine Insam und Dagmar Gerke wäre es aber doch lieber, die Gäste würden den Profiköchen und deren selbstgemachten Soßen vertrauen. Sie haben noch mal richtig Geld und Arbeit in das ehemalige Alte Brauhaus gesteckt. Trotz Pandemie. Sie setzen auf den guten Geschmack der Wermelskirchener.

Eher einzelnen Ketchup-Päckchen ähnelt der Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September bislang. Los ging es mit den Plakaten, die langsam immer größer zu werden scheinen. Häppchenweise tauchen dann und wann prominente Politiker in der Stadt auf. Wobei sie wie Peter Biesenbach aus Hückeswagen oder auch dem Wermelskirchener Christian Lindner hier echte Heimspiele haben.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Ketchup ist lang. Und weiter geht es auch mit der Tagespflege der Diakonie Wermelskirchen in Unterburg. Dabei sah es dort nach dem Hochwasser eher nach dem Ende aus. Doch die große Hilfs- und Spendenbereitschaft haben letztlich den Ausschlag gegeben, dass das Angebot für die Älteren dort erhalten bleibt.

TOP 61 Schüler nutzten in dieser Woche das mobile Impfangebot von Kreis und Feuerwehr Bergisch Gladbach.

FLOP Ausgerechnet der Mängelmelder der Stadt hatte in dieser Woche Mängel. Nun funzt er aber wieder.

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