VRS

Kein zusätzlicher Aufwand für Mini-Fahrpläne

Die Grünen wollten einen Fahrplan mit aktuellen Buslinien etablieren.
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Die Grünen wollten einen Fahrplan mit aktuellen Buslinien etablieren.

Die Stadtverwaltung will auf Anfrage aushelfen.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Nicht wirklich zum Tragen kam ein Antrag der Grünen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr. Die Grünen-Fraktion hatte gefordert, dass die Mini-Fahrpläne des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) zusätzlich zu den Auslagestellen in Wermelskirchen auch in Dabringhauser, Dhünner und Pohlhausener Geschäften ausgelegt werden. Obendrein sollte die Stadtverwaltung prüfen, ob ein Stadtfahrplan mit aktuellen Buslinien neu erstellt werden kann.

Kritik erhielten die Grünen für ihr Ansinnen unter anderem von Karl-Heinz Wilke (CDU): „Diese Informationen lassen sich doch heutzutage alle per Smartphone darstellen. Das können auch Senioren gut. Wozu Papier bedrucken, warum Geld ausgeben?“ Das sah auch Stephan Theil (FDP) ähnlich: „Die Idee, den Öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, ist gut, aber doch nicht mit solchen Retro-Maßnahmen.“

Für die Stadtverwaltung signalisierte der Beigeordnete Thomas Marner: „Diese Mini-Fahrpläne liegen in der Zuständigkeit des Rheinisch-Bergischen Kreises. Die liegen in der Regel auch im Rathaus aus.“ Es wäre für die Stadt kein Problem, die Mini-Fahrpläne auf Anfrage per Post zu verschicken – wer Bedarf habe, könne sich gerne melden. Daraufhin zogen die Grünen ihren Antra zurück.

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