Es kann gut klappen mit dem Homeoffice

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Die einen finden’s knorke, die anderen eher nicht: Arbeiten im Homeoffice sehen nicht nur viele Arbeitgeber kritisch. Denn es ist nun mal nicht jedermanns Sache, vor schwierigen Entscheidungen zu brüten, während auf dem Herd der Spitzkohl köchelt, der Mann das Wohnzimmer saugt und ein Zimmer weiter das Kleinkind beschäftigt werden will. Derzeit wird das Arbeiten von Zuhause wegen der hohen Corona-Infektionsgefahr gleichwohl allem voran von Virologen empfohlen. Zumindest jenen, denen das bezogen auf ihr Aufgabengebiet möglich ist. Die Industrie- und Handelskammer und auch der Arbeitgeberverband hatten bereits Anfang der Woche starke Bedenken zur Homeoffice-Pflicht angemeldet. Wegen der „Unbestimmtheit der Regelungen“ würde die neue Vorgabe in den Betrieben zur „völligen Überforderung“ führen, heißt es beispielsweise beim Arbeitgeberverband. Wer denn wohl entscheiden könnte, wann Tätigkeiten mobil verrichtet werden könnten und wann nicht, heißt es in dem Schreiben außerdem. Beispiele vieler Unternehmen, die Homeoffice-Lösungen teils schon seit Monaten anbieten, zeigen indes, dass sich das sehr wohl umsetzen lässt. Und zwar ohne größere Probleme bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sicher: Einige Voraussetzungen sollten zur erfolgreichen Umsetzung gegeben sein; zuvorderst technische, damit die Mitarbeiter zuhause keine Schwierigkeiten mit dem System haben. Allerdings sollte auch ein gewisses Vertrauen beim Arbeitgeber den Mitarbeitern gegenüber gegeben sein. Vertrauen darin, dass daheim mindestens ebenso effektiv gearbeitet wird wie vor Ort im Büro. Zudem gibt es verschiedene Tricks und Hilfsmittel, wie man als Homeoffice-Arbeitnehmer gut durch den Tag kommen kann. Mit Struktur zum Beispiel, einem straffen Zeitplan, den man sich am Vortag oder am Vorabend zusammenstellen kann, um sich nicht zu verzetteln. Auch kleine Pausen helfen. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause zum Beispiel, um später konzentriert weitermachen zu können. Dann kann es auch zuhause wunderbar klappen mit dem Arbeiten.

Viele Sportvereine bieten Online-Trainings für Mitglieder und andere an.

Unerlaubte Gäste tummeln sich im nicht ferti- gen Jugend- freizeitpark.

anja.siebel @rga-online.de

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