Jugendfreizeitpark: Das Konzept geht auf

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Von Anja Carolina Siebel

Das Konzept des Jugendfreizeitparks in Zenshäuschen geht auf. Und das ganz ohne Konzept. Hört sich vielleicht komisch an, ist aber so. Denn gleichwohl die Stadtverwaltung das bereits für Frühsommer versprochene Konzept zur Nutzung der Fläche bis heute nicht vorgelegt hat, läuft es auf dem Gelände richtig gut. Die verschiedenen Gruppen sprechen sich untereinander ab, haben Freude daran, ihren Sport auszuüben, und Probleme sind, wenn, nur noch rudimentär vorhanden. Dabei schien das zu Anfang ganz anders. Als die Fläche für Roll- und Ballsportler noch nicht freigegeben war, hatten sich einige dennoch schon dort getummelt. Zum Leidwesen einiger Anwohner in Zenshäuschen. Einer hatte sogar gegen den Radweg, dessen Öffnung auch Bedingung für die Öffnung des Freizeitparks war, geklagt. Nun scheinen die Probleme – gottlob – in den Hintergrund gerückt. Und der Park steht uneingeschränkt jenen zur Verfügung, für die er seit Jahren gedacht war. Jetzt noch von der Stadt und den Beteiligten ein Konzept herauszukitzeln, ist vielleicht verständlich, aber zunächst sicher zweitrangig. Wichtig ist doch, dass es in Zenshäuschen funktioniert, im besten Wortsinn „gut läuft“ und alle Beteiligten zufrieden sind.

Gräber stadtbekannter Familien und monumentale Grabmale unterm Blätterdach: Gräber sind für viele Menschen wichtige Stätten zum Gedenken an verstorbene Menschen. Die Fraktion WNK/UWG hatte das nach einem historischen Rundgang über den Stadtfriedhof zum Anlass genommen, einen Antrag zu stellen. Die Stadt möge sich künftig darum mühen, historisch wertvolle Grabstätten, beispielsweise bekannter Wermelskirchener Familien, als schützenswert zu erhalten und gegebenenfalls historisch aufzuwerten. Allerdings macht die Stadt das bereits seit Jahren. Nach Aussage von Friedhofsverwalter Thomas Pleil hat das Grünflächenamt sogar eine Liste vom Bergischen Geschichtsverein vorliegen, auf der sämtliche dieser Gräber aufgeführt sind. Und: Thomas Pleil sagt, dass sie auch auf dem Stadtfriedhof allesamt als solche gekennzeichnet sind. Bleibt die Frage, was dann der Sinn dieses Antrags der WNK/UWG sein soll. Sollten sich Fraktionen und Stadt vor einer solchen Antragsstellung nicht zunächst absprechen?

Nachfrage nach mobilen Impfungen ist in den vergangenen Wochen angestiegen.

Was aus der Jugend- hütte in Dabringhausen wird, ist offen.

anja.siebel @rga.de

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