Sport

Judoka trainieren für den nächst höheren Gürtel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können, genau wie das Trainerteam zufrieden sein. Vorne sitzen die ausgezeichneten Judoka (v.l.): Mika Wendler, Valentina Picard, Elias Behrendt und Ferdinand Harms.
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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können, genau wie das Trainerteam zufrieden sein. Vorne sitzen die ausgezeichneten Judoka (v.l.): Mika Wendler, Valentina Picard, Elias Behrendt und Ferdinand Harms.

Der Judoclub Wermelskirchen veranstaltete Prüfungstage.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Mit klaren Worten begrüßte Sven Dicke die anwesenden Eltern zum krönenden Abschluss des traditionellen Prüfungslehrgangs des Judo-Clubs (JC) Wermelskirchen im „Sportkarree“ an der Thomas-Mann-Straße: „Uns sind die Judowerte sehr wichtig, allen voran Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung. Das hat bei dem Einen oder Anderen leider noch nicht so geklappt, so dass wir auch oft tadeln mussten.“

Hinter den 35 Kindern und Jugendlichen und ihren Trainern lagen vier schweißtreibende Trainingstage. Ziel des Lehrgangs war die Vorbereitung auf die nächst höhere Gürtelstufe. Da der Deutsche Judobund eine neue Prüfungsordnung veröffentlicht hat, waren die Verantwortlichen des JC neugierig, diese mit den Judoka zu erproben. „Aber Judo bleibt Judo – egal ob für den Wettkampf oder für die Prüfung“, stellte Lutz Hartmann als Ehrengast fest. Er unterstützte an zwei Tagen die Trainer und Trainerinnen mit seinem Know-how: Sven Dicke, Jens Harms, Katrin Seide, Frederik Platt, Niklas Diederich und Tim Schulze. Ergänzt wurde das Team außerdem durch die Sportassistentinnen Manon Dörner, Hannah Glauner und Carolin Scheida.

„So konnte jedes Kind individuell trainieren, und das war bei der abschließenden Prüfung erkennbar. Nicht nur die Judowerte wurden besser eingehalten als noch in der Vorbereitungsphase, auch die Technikausführung zeigte bei allen eine deutliche Weiterentwicklung“, bilanzierte Katrin Seide: „Manch ein Patzer war dann doch der Nervosität geschuldet, denn die bleibt nie aus.“

Besondere Preise gab es nicht nur für die beste Prüfung

Für seinen besonders großen Leistungsfortschritt und Trainingsfleiß wurde Ferdinand Harms ausgezeichnet. Nach über fünf Jahren Vorbereitung absolvierte er die Prüfung zum orange-grünen Gürtel erfolgreich. Den zweiten Sonderpreis erhielt Mika Wendler, der in seiner Prüfung zum gelben Gürtel alle Techniken beherrschte und sogar die Hintergründe erläutern konnte.

Der „Oscar“ für die beste Partnerleistung ging an Valentina Picard, die durch ihre unermüdliche Unterstützung als Uke („Verteidiger“) den Trainern aufgefallen war. Ohne zu klagen stand sie immer wieder auf und ließ sich erneut auf die Matte werfen.

Die beste Prüfung brachte Elias Behrendt auf die Matte. Nach einer Verletzung hatte er sich sehr intensiv auf den blauen Gürtel vorbereitet, und das zahlte sich letztendlich aus.

Die weiteren Prüflinge waren: Weiß-gelb (8. Kyu): Svea Böhlefeld, gelb (7. Kyu): Elena Behrendt, Thomas Butlin, Jonathan Eickhoff, Aaron Hartmann, Nele Matthies, Jamie Orendi, Emilia Taganovic, Mika Wendler, gelb-orange (6. Kyu): Finley Böhlefeld, Henry Ratzke, orange (5. Kyu): Jannis Frieg, Jona Orendi, Valentina Picard, orange-grün (4. Kyu): Ferdinand Harms, Phil Niewöhner, Ewan Ratzke, grün (3. Kyu): Juliane Bitterlich, Julia Scheida, blau (2. Kyu): Elias Behrendt, Phil Cabecana, Enrique Correia, Luca Schröder, braun (1. Kyu): Amanda Fink, Silas Frieg.

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