Judoka spielen auf dem Tennisplatz

Die Teilnehmer des Eltern-Kind-Trainings beim Abschlussspiel in Pohlhausen. Foto: Katrin Seide
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Die Teilnehmer des Eltern-Kind-Trainings beim Abschlussspiel in Pohlhausen. Foto: Katrin Seide

Tura Pohlhausen lud JCW ein

-ms- Trotz der Sommerferienzeit folgten viele Judoka und ihre Familien dem Aufruf der Organisatoren, einen geselligen Vormittag auf dem Tennisplatz zu verbringen, teilt Katrin Seide vom Judoclub Wermelskirchen (JCW) mit. Wieder hatte Tura Pohlhausen Tennis dem JCW seine Anlage zur Verfügung gestellt. Die Löwen dankten den Sportfreunden, indem sie zur ersten Vereinsaktion an diesem Tag auch alle Tennisspieler einluden.

Beim „Eltern-Kind-Training outdoor“ stand der Tennisschläger sowieso im Mittelpunkt, denn damit können die Judoka im vereinseigenen Dojo nicht arbeiten. Hier fand vor Corona jeden Samstag die beliebte Einheit statt. Nun wurde das Wiedersehen unter freiem Himmel gefeiert – und dabei auch die Gäste aus dem Tennissport begrüßt.

Innerhalb der Familie wurde unter Anleitung von JC-Trainerin Katrin Seide, gespielt, gerannt, gepuzzelt und getobt. Anschließend durchliefen die 20 Teilnehmer einen Stationsbetrieb mit vielen Aufgaben rund um die gelbe Filzkugel und den Schläger.

Hier ließen sich die eifrigen und motivierten Kids auch nicht von zwei bergischen Regenschauern abhalten. Im Gegenteil: Mit „Ende Regen!“ wurden die Eltern, die sich unter den Sonnenschirmen auf dem Platz ins Trockene gestellt hatten, energisch wieder hervorgelockt. Ein gemeinsames Gruppenspiel ohne Körperkontakt rundete die über einstündige gelungene Einheit ab. Als es hieß, den Platz zu verlassen, kullerten bei dem ein oder anderen kleinen Teilnehmer sogar die Tränen.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Verantwortlichen nicht, denn der Platz wurde sofort von den knapp 25 Teilnehmern der zweiten Auflage „Judo meets Tennis“ erobert. Einige „Wiederholungstäter“ waren dabei und genossen dieses Mal vor allem die freie Spielzeit auf allen fünf Plätzen der schönen Pohlhausener Anlage. Diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren oder ihre Tenniskenntnisse etwas vertiefen wollten, erhielten von Tennistrainer Björn Seide, Elmar Borchardt und Katrin Seide den notwendigen Input.

Mit ambitioniertem Einsatz gerieten die Judoka schnell ins Schwitzen. „Die eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug und unabhängig der Leistungsstufe kam jeder auf seine Kosten“, schreibt Katrin Seide. Mancher entdeckte alte Leidenschaften wieder. Im gemeinsamen Doppel von Tennisspieler Elmar mit Vereinsvorsitzenden Sven Dicke gegen Judoka Helge von Grünberg und Judopapa Dirk Glaser trennte man sich nach hart umkämpften Spielen am Ende der Aktion „unentschieden“.

„Wir sind auch beim dritten Mal gerne wieder dabei“, zog JCW-Ligakämpferin Gina Alcamo ein positives Fazit im Namen aller Teilnehmer.

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