Juca-Team setzt alles auf Anfang

Leiter André Frowein und die jugendlichen Gäste freuen sich über den Neustart. Foto:Doro Siewert
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Leiter André Frowein und die jugendlichen Gäste freuen sich über den Neustart.

Am Montag machte der Jugendtreff erstmals nach dem Lockdown auf

Von Anja Carolina Siebel

André Frowein bringt es mit einem Satz auf den Punkt: „Wir scharren alle mit den Hufen“, sagt der Leiter des Jugendcafés Juca an der Stockhauser Straße. Und damit meint er sowohl die Jugendlichen, die sich freuen, dass es weitergeht mit dem Cafébetrieb, als auch das Mitarbeiterteam.

Am Montagvormittag trafen die Helfer noch mal letzte Vorbereitungen. Lebensmittel und Getränke wurden besorgt, alles gründlich gewienert, damit sich die jungen Gäste nach der langen Zeit wieder wohlfühlen können.

Das Team aus rund 40 Mitarbeitern bestehende Team, das vorwiegend ehrenamtlich arbeitet, hat sich ein wenig verändert seit der Corona bedingten Schließung des Jugendtreffs Mitte Dezember. „Da waren jetzt einige Monate, da hat sich der eine oder andere umorientiert“, berichtet André Frowein. Einige hätten das Team verlassen, andere seien hinzugekommen. „Wir sind auch denen, die nicht mehr dabei sind, sehr dankbar“, betont Frowein. Jetzt sei das Team aber bereit für einen kompletten Neuanfang.

Die Jugendlichen hatten lange auf diesen Tag gewartet. „Viele haben uns immer wieder gefragt, wann es denn endlich losgeht“, berichtet der Leiter des Jugendcafés. Draußen hatten sich schon einige von ihnen immer mal wieder zum Klönen getroffen. „Aber das ist eben nicht dasselbe, als wenn wir auch die Innenräume nutzen können“, betont André Frowein. Vorige Woche hatte der Leiter del beliebten Jugendtreffs dann endlich gute Neuigkeiten im Gepäck: „Es geht am Montag weiter und wir geben euch einen aus“, konnte er den begeisterten Jugendlichen mitteilen.

Die Ehrenamtler, die immer mit dabei sind, wenn die Türen des Juca geöffnet sind, sind oft auch Seelentröster und Zuhörer für die jungen Menschen, Frowein: „Wir bieten ja auch Bewerbungshilfe und andere nützliche Projekte an.“

Hotdogs sind bei allen beliebt

Ansonsten kommen die Jugendlichen gern vorbei, um einfach nur zusammenzusein, zu quatschen, aber auch Kicker, Darts oder ein Gesellschaftsspiel zusammen zu spielen. „Es stimmt gar nicht, dass Jugendlichen die ganze Zeit über an ihren Smartphones hängen“, sagt André Frowein. „Die meisten haben Spaß an Strategiespielen oder einer Runde Kicker.“

Was viele ebenso vermisst haben: Die weltbesten Hotdogs, die es zweifelsfrei auch im Juca gibt. „Wir haben einen Bäcker, der die Brötchen für uns backt, und original holländische Frikandel auf den Hotdogs.“

Mit oder ohne Imbiss: Der Neustart war ein voller Erfolg. Und so soll es jetzt an der Stockhauser Straße hoffentlich ohne weiteren Lockdown nahtlos weitergehen.

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