Wermelskirchen

Jubilare erinnern sich an ihre Schulzeit

Aufstellen zum Gruppenfoto mit Schultüte wie 1968 auf der Treppe zum Altbau beim Klassentreffen.
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Aufstellen zum Gruppenfoto mit Schultüte wie 1968 auf der Treppe zum Altbau beim Klassentreffen.

Zur Dhünner Kirmes hatten Nina Knaak und Frank Tenzer ein Klassentreffen organisiert

Wermelskirchen -resa-Zur Dhünner Kirmes, die gestern ihr Ende gefunden hat, haben sich 24 Jubilare nach langen Jahren wiedergetroffen – und das sichtlich genossen. Als sie am Nachmittag die alte Schule betraten, sprudelten sofort die Erinnerungen. „Hier riecht es noch genauso wie früher“, sagte Nina Knaak und atmete tief ein.

Mit dem Geruch wurden die Bilder ihres ersten Schultags lebendig und an ihre Lehrerin, die sie alle nur „Henne“ nannten. „Den Glaskasten gibt es ja immer noch“, sagte Frank Tenzer neben ihr und deutet auf den kleinen Nebenraum. „Dort sind wir früher immer für erzieherische Maßnahmen hingesetzt worden.“

Die Jubilare schlenderten durch die alte Schule in Dhünn: 1968 hatten sie hier ihre Einschulung gefeiert, ein halbes Jahrhundert nach ihrem Schulabschluss kehrten sie zurück. „Viele von uns haben sich seitdem auch nicht mehr gesehen“, sagte Tenzer. Längst nicht alle der alten Mitschüler sind in Dhünn oder der Umgebung geblieben. Für das große Wiedersehen haben sie teils lange Wege in Kauf genommen.

„Hier hat der Lehrer früher immer Markierungen an die Wand gemalt, um den Sonnenstand festzuhalten“, meinte Tenzer und deutete auf die Wand neben der Tür. Inzwischen sei wohl gestrichen worden, stellten die ehemaligen Schüler lachend fest. Wo früher mehr als 60 Kinder des Jahrgangs gepaukt haben, nehmen die Besucher nun Bibliothek, Musik- und IT-Raum unter die Lupe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so nett durch die Schule geführt werden“, sagte Nina Knaak. Zumal der Neubau auch für die Jubilare neu ist. Und so entschieden sie sich schließlich auch dafür, in ihren Reihen Geld für den Schulverein zu sammeln. Stolze 417 Euro lagen am Ende im Sparschwein. Und dann stellten sich die Besucher zum Klassenfoto auf – wie damals.

Anschließend machten sie auf dem Weg zum Restaurant einen Halt auf der Dhünnschen Kirmes, die da noch in vollem Gang war. „Damit bekommt unser Kirmeswochenende noch mal eine ganz neue Seite“, sagte eine Dame, die sich mit ihren ehemaligen Mitschülern zuprostete. Zum gemeinsamen Essen schlenderten sie dann weiter zum Restaurant.

Organisatoren planen weiteres Wiedersehen

„Mit der Resonanz sind wir ganz zufrieden“, befanden Nina Knaak und Frank Tenzer, die sich gemeinsam die Mühe gemacht und nach einem halben Jahrhundert Kontakte und Adressen gesucht hatten. Rund die Hälfte der ehemaligen Mitschüler sei gekommen. Nach Corona soll es eine neue Auflage geben – mit noch höherer Beteiligung.

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