Jesus gibt Kraft, die Hoffnung nicht zu verlieren

Diakon Rony John. Archivfoto: Michael Schütz
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Diakon Rony John. Archivfoto: Michael Schütz

Ein Geistlicher macht sich Gedanken zu Krieg und Gewalt

Von Rony John, Diakon in St. Bonaventura und Heilig Kreuz Remscheid

Immer wieder werden uns in den Nachrichten, vor allem seit Beginn des Krieges in der Ukraine, Bilder von Gewalt und Zerstörung und manchmal auch von Toten gezeigt. Uns wird damit die Sterblichkeit eines jeden Menschen vor Augen geführt. Manchem stellt sich die Frage, ob mit dem Tod alles zu Ende ist – oder ob doch noch etwas danach kommt?

Eine Antwort auf diese Frage gibt uns Gott in der Osterbotschaft. Wir Christen haben ja erst kürzlich Ostern gefeiert, als ein Ereignis, dass der für uns am Kreuz gestorbene Jesus Christus am dritten Tage von den Toten auferstanden ist.

Jesus sagte damals zu seinen Jüngern: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,26). Diese Zusage Jesu gilt auch für jeden von uns. Er macht damit deutlich, dass Auferstehung nicht einen Zustand beschreibt, sondern ein Beziehungsgeschehen ist.

Wer mit Christus in vertrauensvoller Verbindung lebt, lebt in der Gemeinschaft mit Gott, der stärker ist als der Tod, und der Gemeinschaft mit allen Menschen möchte.

Hoffnung zu haben, wirkt beflügelnd

Wir werden eines Tages mit Christus im Paradies leben. Diese Zusage Jesu gibt mir Kraft, zum Beispiel in den globalen Krisen meine Hoffnung auf eine bessere Zeit nicht zu verlieren. Sie hält meinen Optimismus aufrecht. Hoffnung zu haben, wirkt beflügelnd und trübt nicht den Blick in schweren Zeiten.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, heißt es ja auch in einer Redensart und diese bringt damit zum Ausdruck, dass diese Einstellung lebenstragend ist. Sie lässt uns agieren und Wege suchen, um persönliche und auch andere Krisen zu meistern.

Wenn wir diese Zuversicht in uns spüren, können wir auch Wegbegleiter für andere sein, die die Hoffnung verloren haben und keinen Ausweg aus ihrer Verzweiflung finden.

Wir können ihnen durch ein aufbauendes Gespräch oder auch ganz praktische Hilfe Mut schenken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie die Osterbotschaft in sich spüren und zuversichtlich durch das Leben gehen.

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