„The Voice Kids“

Jemima holt aus ihrer Stimme alles heraus

Im Finale von „The Voice Kids“ begeisterte Jemima mit einem Song von Adele. Die Wermelskirchener haben mit ihr mitgefiebert und die Daumen gedrückt.
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Im Finale von „The Voice Kids“ begeisterte Jemima mit einem Song von Adele. Die Wermelskirchener haben mit ihr mitgefiebert und die Daumen gedrückt.

Im Finale von „The Voice Kids“ muss sich die 15-jährige Wermelskirchenerin geschlagen geben.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. Viele Wermelskirchener zittern mit. Sie sitzen am Freitagabend vor den Bildschirmen, verfolgen dreieinhalb Stunden lang das Finale der Casting-Show „The Voice Kids“ und drücken Jemima die Daumen. Und viele von ihnen sind bis zum letzten Moment fest davon überzeugt, dass die 15-Jährige aus Wermelskirchen den Pokal holt.

Jemima begeistert und berührt auch in der vierten Show mit ihrer ausdrucksstarken, kraftvollen Stimme – das Publikum im Berliner Studio genauso wie die Jury. Am Ende reicht es nicht für den Sieg. Damit dürften längst nicht alle Zuschauer einverstanden sein. Aber es gilt: Wer während des Finales der Show die meisten Anrufe bekommt, nimmt den Pokal mit nach Hause. Kurz vor Mitternacht steht fest: Das Rennen macht Georgia.

Ein Rückblick auf den Showabend: Jemima hat den sechsten Starplatz im großen Finale der Casting-Show bekommen. Gemeinsam mit ihrem jeweiligen Coach haben die jungen Künstler ihre Stücke ausgewählt.

Jemima hat in den vergangenen Tagen „Easy On Me“ von Adele geübt. Bevor sie am Freitagabend allerdings solo ihr Können zeigen darf, steht sie mit ihrem Team auf der Bühne. Gemeinsam mit Emil und Lena Meyer-Landrut setzt sie ein Zeichen für den Frieden. „Ich wünsche mir eine bessere Welt“, sagt Jemima in dem kurzen Video, das dem gemeinsamen Auftritt vorgeschaltet ist. Frieden wünsche sie sich, sagt die 15-Jährige noch.

Gemeinsam stimmen die drei dann „Imagine“ von John Lennon an. Jemima begeistert. Sie hat das Publikum im Studio hinter sich. Und gelegentlich wirkt ihre Stimme noch kraftvoller als die von Lena Meyer-Landrut. Die 15-Jährige spielt mit ihrer Stimme, holt alles aus ihr heraus.

Ein paar Auftritte später, steht Jemima dann alleine auf der Bühne. „Jetzt bin ich so weit gekommen, jetzt möchte ich auch gewinnen“, hat sie zuvor in die Kamera gesagt. Und als Lena Meyer-Landrut kurz vor dem Auftritt ihrer Künstlerin gefragt wird, warum sie so zufrieden wirke, sagt sie: „Wenn ihr Jemimas Auftritt seht, wisst ihr warum.“

Und wirklich: Die junge Wermelskirchenerin scheint alles richtig zu machen. „Powergirl – Kirche, Chor und Zeichnen“: Mit diesen Attributen untertitelt der Sender ihren Auftritt. Jemima steht auf einem Podest voller Blumen, die Stöcke des Schlagzeugers sind zu hören, und schon mit den ersten Tönen von Jemima setzt der Jubel des Publikums ein. „Easy On Me“. Als die Melodie verklingt, lacht Jemima. Fast gelöst. „Oh mein Gott“, sagt sie. Und schon läuft ihr Lena Meyer-Landrut in die Arme. „You did it!“, ruft die Sängerin. „Du hast es geschafft.“

Viel Lob gibt es von Lena Meyer-Landrut

Die beiden freuen sich mit dem Publikum über den außergewöhnlichen Auftritt der 15-Jährigen. „Jemima ist einfach so toll“, sagt Lena Meyer-Landrut, als sie wieder in ihrem Stuhl sitzt, „innen und außen. Du hast eine tolle Stimme, und du hast ein tolles Herz. Du hast das hier so verdient.“

Und dann schaltet sich Juror Smudo ein, der nicht dafür bekannt ist, mit Lob um sich zu werfen. Ganz sachlich stellt er fest: „Es ist toll zu sehen, wie du gewachsen bist. Diese unglaubliche Power, die du hast. Es wäre dir sehr zu wünschen.“

Es geht um Ruhm und Ehre, einen Kurzurlaub im Freizeitpark und den goldenen Pokal: Nach dreieinhalb Stunden sitzen die Kinder und Jugendlichen in der ersten Reihe des Studios. Moderatoren und Juroren vertreiben dem Publikum die Zeit, während die Zuschauer anrufen und ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben.

Als der Notar, der als einziger schon das Ergebnis kennt, um kurz vor Mitternacht die Bühne betritt, halten die jungen Künstler es kaum noch aus. Sie halten sich an den Händen. Jemima blickt zum Boden. Die meisten Zuschauer haben sich für Georgia und „Falling in Love“ entschieden – die Elfjährige hatte wegen der Quarantäne weder an den Battles noch an den Sing Offs teilgenommen. Das Publikum hatte sie nachträglich mit einem Sonderticket ins Finale geschickt.

Währenddessen dürften die Wermelskirchener ihrer Künstlerin treu geblieben sein: Jemima kehrt als Star zurück.

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