In Vorderhufe soll neu gebaut werden

Derzeit ist an der Vorderhufe noch Weideland. Bald sollen dort aber schon zahlreiche Neubauten und eine Kindertagesstätte entstehen. Foto: Kathrin Kellermann
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Derzeit ist an der Vorderhufe noch Weideland. Bald sollen dort aber schon zahlreiche Neubauten und eine Kindertagesstätte entstehen.

Erste Details am Montag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr

Von Anja Carolina Siebel

Der Tagesordnungspunkt 6 für den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am kommenden Montag ist hochaktuell: Für ein neues Wohnbaulandprojekt, das die Stadt südlich der Innenstadt in den Blick nehmen wird, seien jetzt die Voraussetzungen geschaffen, teilt die Verwaltung vorab mit. Es geht um eine sechs Hektar große Fläche in Hoffnung/Vorderhufe.

Wie genau diese ersten Baupläne für das Gebiet aussehen könnten, sollen die direkten Anwohner Anfang kommenden Jahres während einer Bürgerbeteiligung erfahren. „Wir rechnen mit Ende Januar“, sagt Florian Leßke vom Amt für Stadtentwicklung.

Die Bürgerinformation sei ein vorgeschriebenes Verfahren und wird durch ein Fachbüro moderiert. „Das Plangebiet soll im Rahmen des städtischen Baulandmanagements mit hoher Priorität entwickelt werden“, unterstreicht Leßke.

Geplant sei, auf der Fläche, die aktuell als Weideland genutzt wird, sowohl Einzel- und Doppelhäuser als auch Reihen- und Mehrfamilienhäuser zu bauen. Auch eine weitere Kindertagesstätte sei für das neue, große Wohngebiet geplant.

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr werden zunächst die Beschlüsse beraten, die zur Einleitung der erforderlichen Bauleitplanverfahren benötigt werden. Entschieden darüber wird erst in der Sitzung des Rates am Montag, 13. Dezember.

Im Dezember werden die ersten Fachgutachter auf der Fläche unterwegs sein, teilt die Stadt mit. „Da dem Artenschutz und der Entwässerung des Gebietes eine besondere Bedeutung zukommt, ist es wichtig, möglichst frühzeitig fundierte Erkenntnisse zu den Risiken und Chancen der Regenwasserbeseitigung und der artenschutzrechtlichen Situation zu erhalten“, heißt es. Dafür müssen die Fachleute allerdings mit Baggern an verschiedenen Stellen bis zu drei Meter tief graben, Versickerungsversuche veranlassen und Proben zur Einstufung des natürlich gelagerten Bodens entnehmen.

„Das geplante Wohngebiet ist eine große Chance für die Stadt und vor allem auch für die Bürger“, betont Thomas Marner, Technischer Beigeordneter der Stadt. „Wir haben im Rahmen des Baulandmanagements zehn mögliche Baulandflächen in Wermelskirchen priorisiert. Hoffnung/Vorderhufe ist das größte Projekt, welches wir auch dringend benötigen, um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, die in der Stadt eine neue Wohnung oder ein Haus suchen, bei der Zukunftsplanung zu helfen. Da wir die Möglichkeit haben, vielfältige Wohnmöglichkeiten zu planen, mit kleineren Wohnungen für Alleinstehende oder Paare, größeren Wohnungen oder Häusern für Familien, wird so ein vielfältiges und lebenswertes Wohngebiet in Innenstadtnähe geschaffen.“

Mehr Infos auf der Internetseite der Stadt

Auf der Webseite der Stadt finden Interessierte mehr Informationen zum entsprechenden Aufstellungsverfahren und zur beabsichtigten Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Vorderhufe – alles zu finden in den Unterlagen zum Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr.

https://bit.ly/3HWzphC

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