Energiekrise

In düsteren Zeiten soll es wenigstens hell bleiben

Der Weihnachtsmarkt in Dabringhausen 2019.
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Der Weihnachtsmarkt in Dabringhausen 2019.

Weihnachtsmarkt bleibt erleuchtet. Lediglich die Zeiten werden reduziert.

Von Lena Steffens

In Düsseldorf wurde nun beschlossen, die Beleuchtung auf dem Weihnachtsmarkt in diesem Jahr einzuschränken. Wermelskirchen soll dagegen erleuchtet bleiben. „Grundsätzlich soll die Weihnachtsbeleuchtung nicht leiden“, kündigte André Frowein, Vorsitzender der WiW, im Gespräch mit unserer Redaktion an. „In der Vorweihnachtszeit, die ja schon düster aussieht, soll den Bürgern nicht die letzte Hoffnung genommen werden“, sagte er.

Konkret bedeutet das, dass die Beleuchtung am Weihnachtsmarkt an der Oberen Remscheider Straße angeschaltet bleiben soll. Die Stadt würde das auch nicht viel Energie kosten: 2012 wurden die Lichterketten in den Bäumen, die an die Straßenlaternen gekoppelt sind und gleichzeitig mit ihnen ein- und ausgeschaltet werden, durch LED ersetzt. „Im Vergleich mit dem Hallenbad benötigen wir somit weniger als 0,1 Prozent Energie“, meint Frowein.

Trotz der geringen Energiekosten soll der Weihnachtsbaum an der Carl-Leverkus-Straße nicht durchgängig leuchten, sondern nur täglich von 16.30 Uhr bis Mitternacht und 6 bis 8 Uhr morgens angestrahlt sein. Am Weihnachtsbaum ist auch ein kleiner kulinarischer Treff am zweiten Adventswochenende geplant, wenn der Nikolaus in die Stadt kommt, erzählt Frowein. „Aber das ist noch in Planung.“

Was dagegen schon feststeht, ist der Indoor-Weihnachtsmarkt in der Mehrzweckhalle in Dabringhausen. Dieser soll am ersten Adventswochenende stattfinden und am Samstag, 26. November, von 14 bis 19 Uhr, und am Sonntag, 27. November, von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. „Wir sind bereits am planen“, berichtet Stefan Jakstait von der Interessengemeinschaft Indoor-Weihnachtsmarkt, die zum Dabringhausener Festausschuss gehört.

Jakstait erzählt, dass die Hallenfläche voll besetzt sein wird, circa 60 Aussteller aus der Region hätten sich angekündigt, darunter 50 Kleingewerbe und zehn gewerbliche Aussteller. Sie verkaufen alles, was zur Vorweihnachtszeit dazugehört: von Adventskränzen über Holzkrippen bis hin zu Kerzen und Gestecken. Bezüglich der Energiesituation sollte der Eröffnung des Weihnachtsmarktes nichts im Wege stehen. „Wir haben alle Türen und Fenster auf, die Halle wird sowieso wenig beheizt“, sagt Jakstait.

Buntes Rahmenprogramm unter anderem mit einer Falknerei

Freuen können sich die Besucher beim Indoor-Weihnachtsmarkt auf ein buntes Unterhaltungsprogramm unter anderem mit Uhus und Falken aus einer Falknerei. Zudem sind das Dabringhausener Blasorchester, ein Posaunenchor und das Dreigestirn eingeplant. „Die Falknerei hat auch schon zugesagt, die anderen werden das auch noch machen“, ist sich Jakstait sicher. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Es wird unter anderem Pommes mit Currywurst, Kuchen und verschiedene winterliche Getränke wie Glühwein geben.

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