Advent

In Dabringhausen herrscht schon Weihnachtsstimmung

Jeder der 50 Bäume bekommt 20 rote Schleifen – dafür sorgt am Samstagmorgen auch Eberhard Linden vom VVV.
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Jeder der 50 Bäume bekommt 20 rote Schleifen – dafür sorgt am Samstagmorgen auch Eberhard Linden vom VVV.

50 Weihnachtsbäume wurden in Dabringhausen aufgestellt.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. Eberhard Linden bindet gerade die letzte rote Schleife in den kleinen Tannenbaum. „20 pro Baum“, sagt er und deutet auf den leeren Beutel, bevor er sich auf den Weg zum nächsten Bäumchen in der Dorfmitte macht. „Alle Jahre wieder“, ergänzt er im Gehen gut gelaunt und greift dann zum nächsten Beutel mit Schleifen. Insgesamt 50 Bäume säumen seit Samstagvormittag die Dorfmitte in Dabringhausen.

„Dafür sind verschiedene Teams im Einsatz“, erklärt Harald Röntgen, Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins in Dabringhausen. Er steht gerade mit Sebastian Engelke und Gerd Broichhaus zusammen und spricht über den Fortschritt der Aktion. Insgesamt dürften es rund 25 freiwillige Helfer sein, die an diesem Vormittag unterwegs sind.

Vorneweg haben sich die Freiwilligen der Feuerwehr samt voll beladenem Lastwagen und Draht auf den Weg gemacht: Fünf Feuerwehrleute, vier Auszubildende der Firma Engelke und vier Mitarbeiter der Firma Roland Stark, zählt der Wehrführer auf. Sie befestigen die Tannenbäume an markanten Stellen des Ortes. Die Fußgruppe mit den Helfern des Verkehrs- und Verschönerungsvereins spaziert hinterher und versieht jeden einzelnen Baum mit 20 Schleifen.

„Wir läuten die Vorweihnachtszeit ein“, sagt Sebastian Engelke, „das ist eine gute, wertvolle Tradition.“ Seit rund 20 Jahren sorgt der VVV für die geschmückten Weihnachtsbäume in der Dorfmitte. „Und wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung der Feuerwehr“, sagt Röntgen.

Auch die Einzelhändler im Ort haben ihren Anteil an der Aktion: Jedes Jahr wieder bittet Gerd Broichhaus bei ihnen um finanzielle Unterstützung zur Anschaffung der Bäume. Es ist also ein Gemeinschaftsprojekt, das eine Woche vor dem ersten Advent in Dabringhausen, Stumpf und Grunewald Gestalt annimmt.

Während die Zugvögel über das Dorf hinwegziehen und die Temperaturen deutlich gesunken sind, wird es am Samstagvormittag auch manchem Helfer direkt ein bisschen vorweihnachtlich zu Mute. „Das ist eine schöne Aufgabe“, sagt Sebastian Engelke. Er sei inzwischen seit zehn Jahren dabei. Zum Lohn für den ehrenamtlichen Einsatz am Samstagmorgen wird am Mittag dann eine warme Suppe im Feuerwehrhaus serviert.

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