Improvisierende Karnevalisten imponieren

-
+
-

Die Woche

Die Woche

Von Markus Schumacher

Zugegeben: Normalerweise habe ich mit Karneval, Fasching oder wie immer das Treiben auch sonst heißt, nicht viel am Hut. Meist finde ich es sogar ausgesprochen affig. Doch dieses Jahr haben mir die Reaktionen der Wermelskirchener Narren auf den ausgefallen Rosenmontagszug und die abgesagte Sitzungen gefallen. Da gab es den Film aus Dabringhausen, den Orden der Dhünnschen Jecken, den „Zoch“ der Käfringhauser Kinder, Online-Karneval bei den Judokämpfern und noch mehr. Vor dem PC fröhlich zu schunkeln und zu schaukeln hätte ich den meisten Karnevalisten nicht zugetraut. Aber nun: Hut ab!

Y

Spitze ist vom Grundsatz her auch die Idee von Oliver Platt: Eine Stadt sorgt quasi für sich selbst und achtet mit Hygienekonzepten und viel Eigenverantwortung darauf, dass sie nicht zum Corona-Hotspot wird. Alle Bürger sollten Eigenverantwortung zeigen und ein Interesse daran haben, den Inzidenzwert möglichst niedrig zu halten und größere Ausbrüche zu verhindern, findet Platt.

Y

Ganz im Stillen hat Firma Dönges ihre neue Firmenzentrale in Wermelskirchen bezogen. Direkt an der Autobahnanschlussstelle lagern nun über 100 000 Produkte, die von dort aus in die ganze Welt verschickt werden. Dönges und Wetec sind Systemlieferanten für Feuerwehren und Rettungsdienste. Nur wegen der Pandemie hatte es keine große Einweihungsparty gegeben – doch die werde nachgeholt, versprechen die Geschäftsführer. Also noch ein Grund mehr, sich auf das Ende von Corona zu freuen.

Y

Wermelskirchen ist eine Stadt, in der es sich gut leben und wohnen lässt. So lautet jedenfalls das Fazit des neuen Mietspiegels, der im Auftrag der Stadt erarbeitet wurde. „Wir müssen in den kommenden Jahren mehr Wohnungen bauen“, ist eine Erkenntnis, die Bürgermeisterin Marion Lück daraus gewonnen hat.

Y

Auch bei der Sparkasse Wermelskirchen gibt es nun Negativzinsen: 0,6 Prozent zahlen Neukunden ab einer bestimmten Summe als „Verwahrgeld“. Früher bekamen die Arbeitnehmer ihr Gehalt in der Lohntüte mit. Da hieß es von den Banken und Geldinstituten: „Aber das geht doch viel besser mit Girokonten. Und es kostet auch nichts.“ Das mit dem nichts kosten ist schon lange Essig. „Ja, aber sie können ja ein Online-Konto führen“, hieß es später, „das ist kostenlos.“ Stimmt auch nicht mehr. Am besten stopft man sich sein Geld wohl ins Kopfkissen.

Die ersten Zugvögel waren diese Woche über Wermelskirchen zu hören.

Im Kreis gab es betrüge- rische Anrufe.

markus.schumacher @rga-online.de

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Unterburg: Einsatz für Retter belastend
Unterburg: Einsatz für Retter belastend
Unterburg: Einsatz für Retter belastend

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare