Impfen sollte problemlos möglich sein

+

Die Woche

Die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Dieser Tage möchte sich so mancher wohl am liebsten eine Mondbasis bauen und auf den fernen Himmelskörper entschwinden. Denn der Spruch „Ich wandere aus“ zieht in einer Pandemie irgendwie nicht. Es hilft alles nichts: Die meiste Zeit verbringen zumindest die meisten zuhause in den eigenen vier Wänden. So unangenehm die Eingeschränktheit für viele ist: Es gibt auch Menschen, die unter der Situation leiden. Und das sind nicht nur jene, die gesundheitlich betroffen sind. Sondern zum Beispiel die Gastronomen als eine Berufsgruppe, die derzeit nicht wie gewohnt arbeiten darf und der deshalb ein Großteil der Einnahmen wegbrechen. Anna Fanelli von ToscAnna hat es auf den Punkt gebracht: Das Bestell- und Abholgeschäft in der Gastronomie ist zwar ein ganz nettes Zubrot. Dauerhaft überleben kann auf diese Weise aber kaum ein Restaurant. Getränkeeinnahmen brechen weg und es wird auch längst nicht so viel bestellt wie zu normalen Zeiten im Restaurant verzehrt wird. Und wann wird sich das ändern? Im Februar? Oder erst dann, wenn die ersten Frühlingsknospenblüher ihre Knospen emporrecken? Keiner weiß das derzeit. Ihre Fatal ist, dass viele Selbstständige, unter anderem die Gastronomen, teilweise heute noch auf ihre November- und Dezemberhilfen warten und deshalb mit ihren laufenden Kosten im Verzug sind. man darf gespannt sein, wie viele Restaurants am Ende der Pandemie überlebt haben werden.

Y

Ist die Corona-Pandemie schon über fast ein Jahr in aller Munde, so ist es die mögliche Impfung nun seit einigen Wochen. Und das Thema birgt mindestens genauso viel Impfstoff. In den sozialen Netzwerken wird darüber weniger diskutiert, denn sich gegenseitig wüst beschimpft. Die Impfgegner sind „bräsig und dumm“ und jene, die das Impfen befürworten, sind „obrigkeitshörig“ oder ebenfalls dumm. Oftmals ist es blanke Unwissenheit, die die Menschen dazu treibt, mit wüsten Theorien um sich zu werfen. Etwa der, dass der Impfstoff „ja nicht sicher“ sein könne, weil er innerhalb so kurzer Zeit entwickelt wurde. Fakten belegen, dass das schlicht falsch ist. Aber es bleibt immer noch eine freie Entscheidung, ob man sich impfen lässt oder nicht. Wenn man sich dafür entscheidet, sollte einem die Chance aber auch möglichst bequem und machbar geboten werden. Deshalb ist es sinnvoll und richtig, dass Bürgermeisterin Marion Lück und Landrat Stephan Santelmann sowie Ortspolitiker sich dafür einsetzen, dass eine Dependance des Impfzentrums in Bergisch Gladbach nach Wermelskirchen kommt. Hätten doch sonst gerade Menschen ohne eigenen Pkw teilweise Strecken bis zu zwei Stunden Fahrtzeit zu überwinden. Noch ist es zwar nicht so weit, dass ausreichend Impfstoff für die breite Mehrheit vorhanden ist, aber es schadet ja nicht, wenn die Vorbereitungen früh genug getroffen werden.

Skiclub gewinnt durch Crowdfunding

IHK sorgt sich um Betriebe im Bergischen.

anja.siebel @rga-online.de

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Zwei Cousins sichern sich den Sieg
Zwei Cousins sichern sich den Sieg
Zwei Cousins sichern sich den Sieg
Visionen für das Rhombus-Gelände
Visionen für das Rhombus-Gelände
Visionen für das Rhombus-Gelände
Anwohner entdeckt Spuren in Neuenflügel
Anwohner entdeckt Spuren in Neuenflügel
Anwohner entdeckt Spuren in Neuenflügel
Max geht jetzt sehr gern spazieren
Max geht jetzt sehr gern spazieren
Max geht jetzt sehr gern spazieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare