Im Eifgen entstehen Co-Working-Areale

Moderne Arbeitsplätze sollen im Eifgen entstehen. Entwurf: lo-projects
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Moderne Arbeitsplätze sollen im Eifgen entstehen. Entwurf: lo-projects

Düsseldorfer Investor will modernes Arbeiten mitten in der Natur anbieten

Von Anja Carolina Siebel

Die Entwicklung des Eifgentals sei für sie ein Herzensprojekt, sagt Bürgermeisterin Marion Lück. „Wenn man als Kind da unten im Eifgen-Freibad Schwimmen gelernt hat und Schlittschuh gelaufen ist, dann hängt man schon daran.“ Eigentlich sei sie deshalb zunächst dagegen gewesen, dass die Stadtverwaltung die alte Schmiede, das ehemalige Wasserwerk, das Maschinistenhaus und das ehemalige Freibad verkaufen sollte. „Allerdings wurde schnell klar, dass wir die Investition für die Renovierung und den Umbau der Gebäude und des Geländes als Stadtverwaltung allein finanziell nicht hätten stemmen könnten“, räumt die Bürgermeisterin ein. Rund vier Millionen Euro kostet die Renovierung laut Plan.

Deshalb kam der Investor Rainer Kohl (lo-project) aus Düsseldorf ins Spiel. „Sein Konzept war für uns von Anfang an schlüssig und hat uns total überzeugt“, sagt Mobilitätsmanagerin Daniela Zache.

Mit Rücksicht auf den Denkmal- und Naturschutz im Eifgen sollen alle Gebäudeteile hochwertig saniert werden. Entstehen sollen vor allem moderne Büroräume, so genannte Co-Working-Areale, die Arbeitnehmer auch kurzfristig anmieten können. Arbeiten mitten in der Natur quasi.

„Weil es etwas Vergleichbares in und um Wermelskirchen noch nicht gibt, verspricht sich der Investor viel davon“, sagt Daniela Zache. Der Investor habe „zu jeder Zeit durchblicken lassen, dass ihm die Entwicklung am Herzen liegt und er sich der Verantwortung für Denkmal- und Naturschutz bewusst ist.“

Sowohl im Wasserwerk als auch im Maschinistenhaus entstehen moderne Büros. Typische Baumerkmale sollen bei der Renovierung erhalten bleiben.

In der ehemaligen Badeanstalt wird ein kleiner Bürokomplex entstehen. Die Nutzung plant der Investor zweigeschossig, mit Nutzung der Dachlandschaft. Links am Eingang soll ein kleines Café oder Bistro entstehen, das nicht nur für die Büronutzer, sondern auch für Wanderer und Wermelskirchener der Freizeitgestaltung dienen soll.

Angebot soll eine Ergänzung zum Haus Eifgen sein

Wichtig sei der Verwaltung, aber auch dem Investor, dass die Neugestaltung des Eifgens der Ergänzung des Haus Eifgens dienen soll – und nicht der Konkurrenz. „Wir stellen uns das so vor, dass man beispielsweise von einer Wanderung kommt, im Café einkehrt und danach hoch in Haus Eifgen schlendert und ein Konzert genießt“, beschreibt Bürgermeisterin Marion Lück die Idee. Ausdrücklich betonen die Verantwortlichen, dass im an die Büros angegliederten Café keine Konzerte oder ähnliches stattfinden. Marion Lück: „Alles, was das Haus Eifgen bietet, gehört zum Konzept dazu und soll selbstverständlich auch genauso erhalten bleiben.“

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