Ihre erste Leserin ist die eigene Tochter

Lavina (10) und ihre Mutter Sandra Stark-Kreft freuen sich über die Veröffentlichung des Kinderbuchs. Foto: Markus Schumacher
+
Lavina (10) und ihre Mutter Sandra Stark-Kreft freuen sich über die Veröffentlichung des Kinderbuchs. Foto: Markus Schumacher

Wermelskirchenerin Sandra Stark-Kreft hat ein Kinderbuch geschrieben

Von Jennifer Preuß

Kira hat es nicht leicht. Mit ihren 13 Jahren musste sie schon einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Ihr Vater ist gestorben. Seitdem kämpfen sich das Mädchen, ihre Mutter und der kleine Bruder mit vielen Entbehrungen durch. Das Geld reicht für die kleine Familie hinten und vorne nicht. Darum hat Kira auch ihr liebstes Hobby aufgeben müssen: das Reiten. Dafür reicht das kleine Einkommen der Mutter leider nicht aus. Die Welt der Pferde scheint für Kira nun unerreichbar. Ihr bleibt nur die Rolle der Zuschauerin - bis sie die gleichaltrige Fabrikantentochter Josefine von Bodenhausen kennenlernt, die ihr den Weg zum Reiterhof ebnet.

Eine Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und natürlich der Faszination für Pferde, das ist das Kinderbuch „Sommer-Tänzerinnen“. Die Wermelskirchenerin Sandra Stark-Kreft hat das Buch für Kinder ab zehn Jahren vor Kurzem herausgebracht. Dass es nun in den Regalen hiesiger Buchhandlungen zu finden ist, macht die 48-Jährige glücklich.

Ein Buch zu schreiben, diese Idee hatte sie schon mit 13 Jahren. Damals verfolgte sie das Projekt nach dem ersten Entwurf aber nicht weiter. Vergangenes Jahr kam der Entschluss: Jetzt ist es endlich Zeit für ein eigenes Buch.

Das Schreiben ging leicht von der Hand, dann kam der erste Testlauf. „Ich habe meiner Tochter das Manuskript vorgelesen. Sie hatte strahlende Augen“, erzählt Sandra Stark-Kreft. Die zehnjährige Lavina ist von Pferden begeistert – genau wie ihre Mutter. „Ich reite schon mein ganzes Leben lang. Mit sechs Jahren habe ich mein erstes Pony bekommen“, sagt die 48-Jährige. „Ich habe intensiv trainiert und bin Springturniere geritten.“ Heute teilt sie sich mit ihrer Tochter ein Pony namens Lissy.

Sandra Stark-Kreft versucht Lavina alles beizubringen, was sie über die edlen Rösser weiß. Ihre zwei älteren Söhne (16, 14) konnte sie damals nicht so sehr für Pferde begeistern. Mit ihrer Tochter ist sie daher eng verbunden.

Dass ihr das Buch „Sommer-Tänzerinnen“ gefällt, ist für Sandra Stark-Kreft ein großes Lob. Daher soll es auch eine Fortsetzung geben, in der die Hauptfiguren Kira und Josefine mit neuen Problemen konfrontiert werden. Die Handlung solle die Charaktere der Freundinnen noch mehr betonten. Ein Drittel des Buches, so die Autorin, sei bereits geschrieben. „Auf dem Hof steht auf einmal ein fremdes Pferd, das niemanden an sich heranlässt. Kira versucht, es zu zähmen, was ihr erst nicht gelingt. Außerdem kommt ein neues Mädchen zum Reiterhof, das alles durcheinanderbringt.“ Die Intrigen der neuen Reiterin stellt die Freundschaft von Kira und Josefine auf eine harte Probe.

Das Kinderbuch „Sommer-Tänzerinnen“ ist im Tredition-Verlag erschienen und kostet 7,99 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Totschlag-Prozess: Anwalt präsentiert Gegengutachten
Totschlag-Prozess: Anwalt präsentiert Gegengutachten
Totschlag-Prozess: Anwalt präsentiert Gegengutachten
Flucht: Mit 1,7 Promille Rennen geliefert - dann eingeschlafen
Flucht: Mit 1,7 Promille Rennen geliefert - dann eingeschlafen
Flucht: Mit 1,7 Promille Rennen geliefert - dann eingeschlafen
Unfall: Rettungshubschrauber in Dabringhausen
Unfall: Rettungshubschrauber in Dabringhausen
Unfall: Rettungshubschrauber in Dabringhausen
Krankenpfleger soll schwer dementen Patienten erwürgt haben
Krankenpfleger soll schwer dementen Patienten erwürgt haben
Krankenpfleger soll schwer dementen Patienten erwürgt haben

Kommentare