Industrie- und Handelskammer

IHK verliert mit Eva Babatz „ihr Gesicht“

Eva Babatz gilt auch in Wermelskirchen als IHK-„Gesicht“.
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Eva Babatz gilt auch in Wermelskirchen als IHK-„Gesicht“.

Langjährige Leiterin der Geschäftsstelle für Leverkusen und den Rheinisch-B.

Wermelskirchen. In der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln geht eine Ära zu Ende. Eva Babatz verabschiedet sich zum Ende des Jahres in den Ruhestand – nach 23 Jahren als Leiterin der Geschäftsstelle und insgesamt 33 Jahren Tätigkeit für die IHK. Ihre Nachfolge tritt Ellen Lindner an. „Die Diplom-Kauffrau war bislang in der Zentrale der IHK Köln tätig und hat sich dort als Expertin für Steuern und öffentliche Finanzen ausgezeichnet“, schreibt IHK-Pressesprecher Jörn Wenge.

„Eva Babatz ist in den vergangenen 23 Jahren das Gesicht unserer IHK in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis gewesen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein: „Sie ist in der Region exzellent vernetzt und hat den Anliegen unserer Mitglieder eine starke Stimme verliehen. Wir sind ihr für ihre Arbeit sehr dankbar.“

In ihrer Zeit als Geschäftsstellenleiterin hat Eva Babatz die IHK-Gremien in der Region zu einem flächendeckenden Netz ausgebaut, in dem sich Unternehmer untereinander und mit Vertretern der Kommunen austauschen. Dazu gehört auch das IHK-Wirtschaftsgremium in Wermelskirchen, dem aktuell Michael Flanhardt (Rasspe Systemtechnik GmbH), Christina Himmelmann (Marketing op de Eck) und Peter Suer (Suer Nutzfahrzeugtechnik) vorstehen.

Ebenso hat sie die Kooperation zwischen IHK und lokalen Institutionen und Verbänden vorangetrieben, so etwa bei der politischen Vorarbeit für die Ortsumgehung der Wermelskirchener Innenstadt und dem vorgesehenen Haltepunkt der RB 25 in Overath-Vilkerath. Vor ihrer Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin arbeitete die Juristin Eva Babatz in der Kölner IHK-Zentrale im Bereich Verkehr, ehe sie 1993 als Referentin für Recht und Handel in die Leverkusener Geschäftsstelle wechselte.

1999 übernahm sie deren Leitung. „Wichtig war mir für unsere Mitgliedsunternehmen immer die Möglichkeit zum Wachstum an ihrem Standort. Deshalb ist die Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen notwendig, um die Wirtschaftskraft in der Region zu halten“, sagt Eva Babatz: „Gemeinsam mit unseren Verbündeten in Politik und Verwaltung muss es aber noch gelingen, die Bevölkerung stärker von der Bedeutung der Wirtschaft für unseren Wohlstand zu überzeugen.“

Ellen Lindner tritt ihre Stelle im Januar an: „In den vergangenen Jahren habe ich mich mit unseren Mitgliedern, Verwaltung und Politik immer wieder intensiv ausgetauscht.“ -sng-

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