IHK übt Kritik an L 101-Sperrung

Probleme beim Lieferverkehr befürchtet

Von Udo Teifel

Die bevorstehende Vollsperrung der L 101 sorgt für erhebliche Unruhe. Nicht nur Eltern sind entsetzt, weil sie nicht wissen, wie ihre Kinder zur Schule kommen sollen. Inzwischen sind die Gewerbetreibende und Unternehmen bei der IHK vorstellig geworden. Denn auch sie sind völlig von der geplanten Sperrung überrascht worden.

 Die IHK Köln fordert jetzt ein frühzeitig abgestimmtes Vorgehen von Straßen NRW, um die drohenden Einschränkungen der Wirtschaft so gering wie möglich zu halten, heißt es in einer Mitteilung. „Die Unternehmen in den südlichen Wermelskirchener Ortsteilen wurden völlig überrascht von der Ankündigung, die vielbefahrene Straße zwischen Dreibäumen und Stumpf voll zu sperren“, so Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln.

Die Unternehmen wurden von der Ankündigung völlig überrascht.

Eva Babatz, Industrie- und Handelskammer

„Baumaßnahmen sind wichtig, damit unsere Infrastruktur erhalten bleibt. Dabei wird es auch immer zu Einschränkungen kommen. Allerdings fordern wir eine bessere und vor allem frühzeitige Kommunikation, damit die Unternehmen Planungssicherheit haben und Lieferverkehre langfristig umplanen können“, so Babatz.

Vor allem befürchten die Unternehmen starke Auswirkungen auf die Pendlerverkehre am Morgen und am Nachmittag. Zur Ausweichstrecke über die Autobahn 1 komme die Sperrung der Brücke in Neuenmühle hinzu: „Wir wünschen uns daher ein abgestimmtes Vorgehen von Straßen NRW – auch mit anderen Straßenbaulastträgern –, um die Einschränkungen der Wirtschaft durch Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten“, so Babatz.

Geplant sind ab Juni drei Bauabschnitte. Begonnen wird in Stumpf Richtung Sonne, dann im Anschluss Richtung Habenichts. Im Frühjahr 2023 wird der dritte Bauabschnitt zwischen Habenichts und Dreibäumen eingerichtet.

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