Hütte brennt nieder – Ursache unbekannt

Komplett abgebrannt ist die kleine Hütte, die sich Jugendliche am Friedhofweg errichtet hatten Foto: Dirk Stöcker
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Komplett abgebrannt ist die kleine Hütte, die sich Jugendliche am Friedhofweg errichtet hatten

Treffpunkt von Jugendlichen in Dabringhausen ist zerstört

Von Markus Schumacher

Komplett abgebrannt ist am Donnerstagabend die Hütte am Friedhofweg. Jugendliche hatten sich dort eine Unterkunft geschaffen, weil sie sonst im Dorf keinen Treffpunkt hatten. Doch von ihrem Heim sind nur noch ein Häufchen Asche und ein paar verkohlte Bretter übrig.

„Das ist richtig blöd“, bedauert Volker Niemz das Feuer. Schon der erste Treffpunkt, ein Bauwagen, war seinerzeit zerstört worden. Der Betriebshofleiter hatte sich privat sehr für die Jugendlichen in Dabringhausen engagiert, auch beim Bau der Hütte hatte er ihnen geholfen. Er nahm gestern auch schon Kontakt zu der Gruppe auf: „Die wissen aber auch noch nicht, wie sie weitermachen.“

Feuerwehr war mit 26 Einsatzkräften vor Ort

Den Brand entdeckt hatte Dirk Stöcker: Er wollte sich um kurz nach 21 Uhr gerade eine Pizza abholen, da sah er schon die Flammen hochschlagen: „Ich habe dann sofort die Feuerwehr alarmiert.“ Auf dem Rückweg machte er noch ein Foto des Brandes. Die Feuerwehr rückte mit dem Löschzug Dabringhausen und von der Hauptwache aus an. 26 Feuerwehrleute waren vor Ort, als die Hütte aber bereits in voller Ausdehnung brannte. Nach dem ersten Löschangriff ging ein Trupp noch unter Atemschutz in die Hütte vor. „Da war aber zum Glück niemand drin“, berichtete Feuerwehrchef Holger Stubenrauch gestern.

Blitzschnell war das Feuer gelöscht. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aber aufwendiger. Um an mögliche Glutnester zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute die Reste der Hütte nämlich noch auseinanderziehen.

„Durch den Regen war aber das Gras drumherum nass, so dass eigentlich keine Gefahr der Ausbreitung bestand“, erklärte Stubenrauch. Über die Brandursache kann die Feuerwehr nichts sagen.

„Wir ermitteln wegen fahrlässiger Brandstiftung“, erklärte Polizeihauptkommissar Christian Tholl. Der Brandort wurde daher von der Polizei beschlagnahmt und mit entsprechenden Schildern versehen, er darf solang nicht mehr betreten werden. Es gebe keine Zeugen, keinen Personenschaden und die Kollegen vor Ort hätten auch nur fünf Fotos gemacht – daraus liest der Polizeipressesprecher ab, dass es wohl keine große Sache gewesen sei. Was die betroffenen Jugendlichen aber sicher anders sehen . . .

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