Neues Aushängeschild für Wermelskirchen

Hüpptal: Architekten stellen neuen Entwurf vor

Der sogenannte Waldpfad soll durch die Anlage führen und der Entspannung dienen. Verwaltung und Architekten legten großen Wert auf die Einbindung des Eifgentals.
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Der sogenannte Waldpfad soll durch die Anlage führen und der Entspannung dienen. Verwaltung und Architekten legten großen Wert auf die Einbindung des Eifgentals.

66 Prozent der Bürger-Anregungen konnten laut Technischem Beigeordneten umgesetzt werden.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Es soll ein Aushängeschild für Wermelskirchen werden, das neue Hüpptal. „Die Anlage wird enormen Freizeitwert haben und ein Tor zum Eifgenwanderweg sein“, versprach der Technische Beigeordnete Thomas Marner während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr (StuV). Entsprechend wichtig sei die Gestaltung des Hüpptals als ein neues Projekt im Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IKEHK).

Nachdem die Stadt Anfang des Jahres zu einer Veranstaltung eingeladen hatte, bei der die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche äußern konnten, hat sich an den Entwürfen noch einmal einiges geändert. Nicht zuletzt deshalb, weil nach den neuen Entwicklungen das neue Hallenbad vermutlich nicht mehr in die Planung im Hüpptal integriert wird. Aber Stadt und Architekten haben offenbar auch viele Vorschläge von Bürgern übernommen. „Wir können sagen, dass wir 66 Prozent von dem umsetzen konnten, was Bürger sich gewünscht haben“, rechnete Thomas Marner vor. 24 Prozent der Vorschläge hätten nicht berücksichtigt werden können und 10 Prozent seien noch in der Klärung.

Der Technische Beigeordnete verriet zudem schon mal, was eventuell mit der bisher für das Bad vorgesehenen Fläche am derzeitigen Ascheplatz im Eifgen geschehen könnte: „Geplant ist ein sanierter Sportplatz, eine etwas schönere Version von dem, was jetzt dort steht“, sagte Marner. Dort, wo das jetzige Hallenbad steht, soll es grün werden. „Wir wollen die Fläche um das jetzige Quellenbad naturnah gestalten; eventuell einen Kräutergarten anlegen. Da sind wir auch jetzt schon in Gesprächen mit Schulen und Kitas, ob Interesse besteht, einen solchen Garten zu bewirtschaften.“

Schulen und Kitas sollen auch im übrigen Hüpptal stark mit einbezogen werden. So soll in Höhe des Gymnasiums beispielsweise eine Streuobstwiese entstehen, auf der die Abiturienten bei ihrem Abschluss jeweils einen neuen Baum pflanzen sollen. Schlittenfahren – das hatten sich einige Bürger gewünscht – soll laut Architekt Johannes Böttger (urbanegestalt) dort auch weiter möglich sein.

Förderantrag soll noch dieses Jahr eingereicht werden

Zudem soll es mehrere Zugänge und Zufahrten in die Stadt geben: Richtung Dhünner, aber auch Richtung Stockhauser Straße und Steinergarten. Auch Fahrräder sollen von dort bequem in Teile des Stadtkerns gelangen.

Auf dem großen Spielplatz, den auch Kitas nutzen können, sollen Hackschnitzel statt eines Gummibelages aufgebracht werden – aus ökologischen Gründen, wie der Landschaftsarchitekt betonte.

Der Förderantrag für das Hüpptal soll fristgerecht noch dieses Jahr Ende September eingereicht werden.

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