Autobahnbrücke

Hünger: Rat will Resolution nach Berlin schicken

Die Bauarbeiten an der Brücke in Hünger sollen noch bis Ende 2023 dauern. Für die Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer ein Ärgernis.
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Die Bauarbeiten an der Brücke in Hünger sollen noch bis Ende 2023 dauern. Für die Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer ein Ärgernis.

Beschluss soll Beschleunigung in die Diskussion um die Verkehrsführung an der Baustelle bringen.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Mit einer Resolution wollen die Ortspolitiker sämtlicher Fraktionen jetzt erwirken, dass Bewegung in das Thema „Baustelle an der Autobahnbrücke“ kommt. Eine von allen Fraktionen und auch von Bürgermeisterin Marion Lück unterzeichnete Resolution soll in der letzten Sitzung des Stadtrates dieses Jahres am 12. Dezember beschlossen werden.

Henning Rehse von den Freien Wählern veröffentlichte jetzt bereits den Inhalt genannter Resolution. Demnach fordert der Rat der Stadt Wermelskirchen Bundesminister Dr. Volker Wissing – wie auch die Verantwortlichen der Autobahn GmbH – auf, die Baumaßnahmen an der Brücke der L 157 über die A 1 in Wermelskirchen „schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen, gegebenenfalls neuerlich auftretende verzögernde Umstände unbürokratisch und pragmatisch zu lösen und den Verkehr über die Brücke in beide Richtungen mittels einer Baustellenampel zu realisieren“. Zudem sei die Baustelle hinsichtlich des sie passierenden nicht motorisierten Verkehrs so zu sichern, dass insbesondere für Fahrradfahrer und Fußgänger keine Sicherheitsrisiken bestehen.

Für die Unterzeichner sei insbesondere die Weigerung der Autobahn GmbH, den Verkehr in beide Richtungen mittels einer Baustellenampel zu realisieren, nicht nachvollziehbar. „Bereits die benachbarten deutlich kürzeren Ausfahrten Burscheid enden seit Jahr und Tag vor Ampeln – zeitweise auch vor Baustellenampeln, ohne dass dies unzulässig gewesen wäre oder zu Problemen geführt hätte“, heißt es weiter. Technisch sei es über optische Erfassung möglich, den von der Autobahn abfahrenden Verkehr bevorzugt so zu behandeln, dass ein Rückstau bis auf die Autobahn ausgeschlossen werden könne.

„Selbst wenn diese Lösung nicht möglich wäre, bliebe die komplette Sperrung der Ausfahrt aus Dortmund kommend, ihre frühzeitige Ankündigung noch vor der Anschlussstelle Remscheid, die behelfsmäßige und befristete Nutzung der Abfahrt an der Raststätte Remscheid oder die Umleitung mittels „rotem Punkt“ von Burscheid aus zurück über die A 1 nach Wermelskirchen (Fahrzeitverlängerung 16 Minuten).“

Für Bürger nicht weiter hinnehmbar

Es sei für die Bürger Wermelskirchens nicht weiter hinnehmbar, dass Anwohner eines ganzen Stadtteils noch über Monate erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssten und andere durch das dadurch bedingte hohe Verkehrsaufkommen massiv beeinträchtigt würden, schreiben die Unterzeichner zudem. Nicht nur der Individualverkehr auch der Öffentliche Personennahverkehr erleide massive Nachteile, was sowohl Fahrzeiten als auch Erreichbarkeiten angehe. Insbesondere in Anbetracht des nahenden Winters bestehe schneller Handlungsbedarf.

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