Suche nach Lösungen geht weiter

Hünger: Freie Wähler schreiben an Minister

Im Kreuzungsbereich Solinger Straße/Hammerstraße/Losenbüchler Straße wird gebaut.
+
Die Bauarbeiten an der Brücke in Hünger sollen noch bis Ende 2023 dauern.

Erklärungen der Autobahn GmbH verärgern Fraktionsvorsitzenden.

Von Anja Carolina Siebel

Die Bauarbeiten an der Autobahnbrücke Hünger geraten nu auch immer mehr ins Visier der Ortspolitiker. Zum WGA-Bericht vom Freitag, in dem sich ein Sprecher der Autobahn GmbH zur Dauer der Bauarbeiten sowie zur Verkehrsführung äußerte, nimmt jetzt Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Stellung – und findet deutliche Worte.

Rehse wendet sich mit seinem Schreiben an den Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing. Und er fordert den Minister darin auf, „nach Monaten schnellstmöglich eine verträgliche Lösung zu finden.“

Die Stellungnahme des Sprechers der Autobahn GmbH, würde, so Rehse, „dem ganzen die Bürger seit Monaten in unzumutbarere Weise belastenden Vorgang hinsichtlich Inkompetenz, Arroganz, fehlender Kreativität und Fantasie die Krone aufsetzen“.

Rehse stellt zudem konkrete Fragen. Zum Beispiel, ob es zutreffe, dass „die Abweichungen zwischen Bestandsunterlagen und dem Bauwerk vor Ort technisch binnen Tagen gelöst und angepasst werden könnten, die Verzögerungen sich aber nicht aus technischen Aspekten, sondern bürokratischen Vorgaben und Prozessen begründen“. Wie berichtet, hatte die Autobahn GmbH erklärt, dass der Anfang der Bauarbeiten sich deshalb verzögert hätte, weil der Inhalt der dem Unternehmen vorliegenden Unterlagen gravierend von dem abweiche, was die Arbeiter schließlich an der Gewölbebrücke in Realität vorgefunden hätten.

Rehse merkt zudem an, dass in Burscheid beide Abfahrten der A1 deutlich kürzer seien als die in Wermelskirchen, beide aber vor einer Ampel enden. Die Autobahn GmbH hatte erklärt, dass eine Ampelschaltung in Hünger nicht möglich sei, weil der Verkehr sich dann bis auf die A1 stauen könnte.

Rehse: Autobahnausfahrt könnte gesperrt werden

„Wieso sperren Sie als ultima Ratio nicht die Abfahrt Wermelskirchen aus Richtung Dortmund kommend und weisen darauf schon vor der Abfahrt Remscheid hin, wie dies bei zig anderen Autobahnbaustellen auch funktioniert?“, fragt sich Rehse weiter.

Der Verkehrsteilnehmer könnte dann entscheiden, ob er bereits in Remscheid abfahre oder in Burscheid – oder nach Wermelskirchen über die Autobahn wieder zurückfahre.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Neuer Beigeordneter ist gefunden
Neuer Beigeordneter ist gefunden
Neuer Beigeordneter ist gefunden
Weihnachtsmarkt schafft Atmosphäre
Weihnachtsmarkt schafft Atmosphäre
Weihnachtsmarkt schafft Atmosphäre
Hündin Lara ist eine wilde Hummel
Hündin Lara ist eine wilde Hummel
Hündin Lara ist eine wilde Hummel
Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen
Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen
Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen

Kommentare