Hoffnung ein Leben lang nicht verlieren

Gedanken eines Geistlichen

Von Diakon Rolf Haumann, Jugendreferent des Ev. Kirchenkreises Lennep

Kennen Sie Simeon und Hannah? In der Bibel gibt es immer wieder Geschichten, die in der allgemeinen Wahrnehmung ein wenig untergehen. Wir haben Weihnachten gefeiert und vor wenigen Tagen noch mit den „Heiligen Drei Königen“ den Segen für das neue Jahr erbeten. Aber die Geschichte von Hannah und Simeon (Lukasevangelium Kap. 2, 25-38), die unmittelbar an die Weihnachtsgeschichte anschließt, tritt in den Hintergrund. Dabei ist sie Ausdruck der Hoffnung darauf, dass das Warten auf eine Verbesserung sich lohnt, egal wie alt man ist. Hannah und Simeon sind beide schon sehr alt, als sie das Jesuskind sehen. Maria und Josef hatten den neugeborenen Jesus in den Tempel in Jerusalem gebracht, so wie es damals Vorschrift war. Und dort treffen sie auf die beiden hochbetagten Leute, Simeon und Hannah, er ist ein hochgeachteter frommer Mann, und sie wird sogar – man höre und staune – Prophetin genannt. Von den beiden heißt es, sie warteten auf die Rettung Israels und diese Hoffnung erfüllt sich für sie in dem wenige Tage alten Jesus. Maria und Josef sind ziemlich überrascht, als Simeon das Kind auf den Arm nimmt und ihn in den höchsten Tönen lobt. Er freut sich über die Geburt des Kindes. Für ihn ist es der Retter, auf den er sein Leben lang gewartet hat. Von Hannah heißt es, dass sie im Tempel lebt und Gott mit Fasten und Beten diente. Auch sie erkannte Jesus als den Retter und erzählte überall von ihm.

Die beiden zeigen uns, was es heißt, die Hoffnung ein Leben lang nicht zu verlieren, in all dem Dunkel auch unserer Zeit auf das Licht zu warten, das Licht, das uns Mut macht und hilft zu leben.

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