Einsatz

Ehrungen im THW-Ortsverband: Herausragendes Engagement

Die THW-Jubilare (v.l.): Horst Hausmann und Henryk Kellermann, der THW-Landesbeauftragte, Nicolas Hefner, der Ortsbeauftragte Björn Zanger sowie das „Bronze-Duo“ Thomas Zimmermann und Marcus Klaar.
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Die THW-Jubilare (v.l.): Horst Hausmann und Henryk Kellermann, der THW-Landesbeauftragte, Nicolas Hefner, der Ortsbeauftragte Björn Zanger sowie das „Bronze-Duo“ Thomas Zimmermann und Marcus Klaar.

Stattliche 150 Jahre wolle er Revue passieren lassen, stellte Nicolas Hefner bei seinem Antrittsbesuch beim Wermelskirchener Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) fest.

Von Stephan Singer

Damit meinte der NRW-Landesbeauftragte, der diesen Posten seit April diesen Jahres inne hat, die Addition der eng mit dem THW in Wermelskirchen verbundenen Geschichte der von ihm als „die drei Musketiere“ bezeichneten Jubilare. Seit 50 Jahren gehören Dr. Henryk Kellermann, Horst Hausmann sowie Hans-Werner Fenselau dem THW an. Während Letztgenannter aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feierstunde teilnehmen konnte, überreichte Hefner den beiden übrigen Gold-Jubilaren Ehrennadeln und -urkunden. Dazu hatte der NRW-THW-Chef eine Überraschung parat: Für ihr herausragendes Engagement zeichnete er Marcus Klaar und Thomas Zimmermann mit dem Ehrenzeichen in Bronze aus.

Untrennbar mit der fünf Jahrzehnte währenden Geschichte des  THW-Ortsverbandes verbunden, sind Henryk Kellermann, Horst Hausmann und Hans-Werner Fenselau, die zu den Männern der ersten Stunde in Wermelskirchen gehören.

Nicolas Hefner, Landesbeauftragter des THW

„Helfer werden ist nicht schwer, Helfer sein dagegen sehr.“

Während Hausmann schon den Posten des Jugendbeauftragten inne hatte und Fenselau unter anderem als Schirrmeister aktiv war, stand Kellermann dem THW bereits zweimal als Ortsbeauftragter vor und organisierte dem Ortsverband bereits zweimal eine neuen Unterkunft - zuletzt die heutige Niederlassung in Tente. Die benötigt dringend einen Anbau, weil sie aus allen Nähten platzt. Das Problem: Ein angrenzendes Grundstück ist zwar vorhanden, aber mit Landschaftsschutz-Auflagen belegt. Das kommentierte Nicolas Hefner mit den Worten in Richtung Henryk Kellermann: „Vielleicht schafft er es ja noch, über die Netzwerke, die er sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, ein Stück von dem Naturschutzgebiet zu bekommen.“

„Helfer werden ist nicht schwer, Helfer sein dagegen sehr.“ Mit diesen Worten leitete Nicolas Hefner die Auszeichnung von Marcus Klaar und Thomas Zimmermann mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze ein. Klaar gehört seit 1992 dem THW-Ortsverband an, war ab 1994 Truppführer und ist seit 2007 Zugführer. „Sein persönliches Interesse gilt besonders dem Hochwasserschutz. Hierzu hat er sogar Übungsmöglichkeiten für andere Hilfsorganisationen wie Feuerwehren geschaffen“, lobte Hefner und sagte: „Genauso wie Marcus Klaar legt auch Thomas Zimmermann größten Wert auf die Ausbildung.“

Zimmermanns Laufbahn bei der Zivilschutzorganisation erstreckte sich vom Gruppenführer der Fachgruppe Infrastruktur über den Zugführer als Vorgänger von Marcus Klaar bis hin zum stellvertretenden Ortsbeauftragten, der er bis heute ist.

Angesichts der Corona-Pandemie und der Energiepreis-Explosion unterstrich Nicolas Hefner: „Der Zivilschutz und das Aufrechterhalten der Regierungsfunktion rückt wieder mehr in den Fokus unserer Planungen und unseres Denkens. Wir haben Vorbereitungen getroffen.“

Der Ortsbeauftragte Björn Zanger betonte: „Ich bin froh, dass ich mich endlich bedanken kann. Bei allen im THW Wermelskirchen und bei den speziellen Personen, die heute geehrt werden und ohne die der Ortsverband nicht das wäre, was er heute ist.“ Er kündigte an, dass die Feierlichkeiten zum 50-Jährigen des Ortsverbandes im Rahmen des Programms zum 150-Jährigen der Stadtrechte  in 2023 stattfinden.

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