Kulturstätte

Haus Eifgen braucht neue Konzepte

Im Haus Eifgen finden viele Kulturveranstaltungen, aber auch private Feiern, statt.
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Im Haus Eifgen finden viele Kulturveranstaltungen, aber auch private Feiern, statt.

Erster Schritt für die inhaltliche Neuausrichtung ist getan.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Wermelskirchen. Die konzeptionelle Neuaufstellung des Haus Eifgen hat ihren nächsten Schritt genommen. Nachdem der Vorsitzende der Kulturinitiative, Michael Dierks, unlängst davon sprach, dass der Haus Eifgen-Betreiberverein ab dem kommenden Jahr nicht mehr in dem bekannten Tempo weitermachen wolle (wir berichteten), hat nun ein Tag der Offenen Tür in der ehemaligen Gaststätte oberhalb des Eifgen-Tals stattgefunden.

Der Nachmittag wurde zu einer Art Werbeveranstaltung für Interessierte, die sich vorstellen können, künftig im Haus Eifgen in der einen oder anderen Weise mitzuarbeiten. Mit Fördermitteln des Programms „Fonds Soziokultur“ holte sich Kult-in-Wk mehrere Unterstützer ins Boot, um in unterschiedliche Arbeitsgruppen auf diese neuen Wege vorzubereiten.

An sechs Stationen präsentierten die ehrenamtlichen Aktiven die Kapazitäten und Ideen, die das Haus Eifgen bietet und die von bisherigen und künftigen Vereinsmitgliedern genutzt werden können: Vermietung des Hauses, Küche, Technik, Soziokultur, Kunst und Vereinsleben.

„Ich bin selbst Genossenschafterin, habe mich aber bislang hier nicht so viel eingebracht, da ich vor allem in Dabringhausen beim Markt 57 aktiv bin“, erklärt Eule Eickhoff. Für die Dabringhauserin sei es seinerzeit selbstverständlich gewesen, als Genossenschaftsmitglied ihren Teil zum Erhalt des Haus Eifgen beizutragen. „Das Haus ist ein so wichtiges Gebäude mit einer langen Geschichte und Tradition – das muss einfach erhalten werden“, sagt sie.

Leute, die sich engagieren, werden gesucht

In der Küche unterhält sich Sabine Flossdorf mit Bettina Wilke vom Haus Eifgen. „Ich habe durch die Zeitung von dem heutigen Tag der offenen Tür erfahren“, sagt Sabine Flossdorf. Sie fühle sich dem Haus Eifgen durchaus verbunden. „Für mich ist es schon interessant, wie das Haus sich und seine Veranstaltungen nur mit der Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern tragen kann. Und – sie sind ja schon alle etwas älter, daher habe ich mir die Frage gestellt, wie man jüngere Generationen mit ins Boot bekommt“, sagt sie.

Das ist auch die Frage, die Bettina Wilke für wichtig hält. „Wir brauchen Leute, die mitmachen. Alles wird im Moment von wenigen Mitgliedern gestemmt. Aber es geht halt auch darum, vielleicht mal etwas andere Ideen zu verwirklichen“, sagt sie. Der Tag der Offenen Tür sei für sie ein Weg, um diese Ideen „unter die Leute“ zu bringen, wie sie es ausdrückt. Und das sehen letztlich auch die Veranstalter so.

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