Bummeln und Stöbern

Händler auf dem Krammarkt haben gut zu tun

Schatten und kühle Getränke waren beim Krammarkt in der Jörgensgasse schwer angesagt. Foto: Doro Siewert
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Schatten und kühle Getränke waren beim Krammarkt in der Jörgensgasse schwer angesagt.

Besucher bummeln, kaufen ein, treffen Freunde auf ein Bier – oder machen alles zusammen

Von Peter Klohs

Wermelskirchen. Im Allgemeinen versteht man „Kram“ als „unwichtige oder minderwertige Kleinteile oder Angelegenheiten“. Das sehen viele Besucher des Krammarkts anders. In diesen Zeiten muss zumindest die Bedeutung von „unwichtig“ relativiert werden. Kommt man von der Kirmes auf dem Schwanenplatz und geht einen halben Kilometer Richtung Stadtkern, dann liegt zur rechten Hand die Jörgensgasse, auf der der Krammarkt beginnt.

Ein kurzer Blick des Sicherheitspersonals auf das Impfzertifikat, ein freundliches „Dankeschön“, und schon kann man nach Herzenslust bummeln und einkaufen und Freunde auf ein Bier treffen – oder alles zusammen.

Ein großer Vorteil des Krammarktabschnittes sind die großen Bäume am Rand, die Schatten garantieren und von erhitzten Besuchern gerne aufgesucht werden. Ansonsten sind auch hier - wie auf der Kirmes - die Stände gut besucht.

Fünf Stände bieten Gewürze an – vielen ist das egal

Angeboten wird alles, was man im Alltag gebrauchen könnte: Tücher, Gürtel, Taschen, Caps. Bettwäsche, Gewürze, Solinger Stahlwaren, Rapskissen. Handgefertigter Haarschmuck, Windspiele, Miederwaren. Manches auch mehrfach. Manches auch vielleicht zu mehrfach. Sind fünf Stände, die Gewürze anbieten, sinnvoll? Wie erleben die Gäste das? Familie Gansten, Dirk und Ella mit Tochter und Sohn, alle mit einem Eishörnchen in der Hand unterwegs, finden es schön, wieder „unter Menschen“ sein und bei strahlendem Sonnenschein den Tag genießen zu können. Sie schauen nicht danach, wie oft die Produkte angeboten werden. „Ein Eis reicht“, sagt Ella Gansten, „nachher noch ein kühles Getränk und dann langsam . . .“ Ihr Sohn unterbricht sie: „Auf die Kirmes!“

Ein wenig langweilig findet hingegen Gerhard Felling das Angebot auf den vielleicht 400 Metern Krammarkt. „Die Auswahl ist beschränkt“, findet der Burscheider. „Aber vielleicht ist das auch verständlich. Bestimmt trauen sich noch nicht alle Händler auf einen solchen Markt.“ Zumindest trauen sich eine Menge Besucher auf das Marktgelände. Bei Temperaturen um die 25 Grad sind auch die Restaurationen rundum gut besucht. Die Händler, die aus weiten Teilen NRWs gekommen sind, haben gut zu tun.

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