Mein Blick auf die Woche

Großprojekte erfordern vollen Einsatz

Anja
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anja.siebel@rga.de

Große Ereignisse werfen in Wermelskirchen ihre Schatten voraus. Und damit ist nicht die Kirmes gemeint, die an diesem Wochenende die Stadt in Atem hält.

Es sind vielmehr die Großprojekte, vor allem des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes, die jetzt in den Fokus rücken. Und die zügig konkretisiert werden müssen, um nötige Fördergelder zu bekommen.

Die Entscheidung über den Standort des neuen Hallenbades scheint gefallen. Zumindest haben sich nahezu alle Ortspolitiker, die letztlich Ende September im Rat ihre entsprechende Stimme vergeben müssen, für den von der Verwaltung jüngst neu ins Spiel gebrachten Standort Rhombus-Gelände ausgesprochen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Entscheidungsträger da mal nicht verkalkulieren. Bislang lautet ein Ratsbeschluss: Das neue Hallenbad soll im Eifgental entstehen. Unweit des jetzigen Quellenbades. Für dessen Planung dort hat die Stadt auch bereits eine nicht unerhebliche Summe – nämlich knapp eine Million Euro – in die Hand genommen. „Peanuts“, hieß es in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses lax.

Peanuts, wenn man doch an einem so attraktiven Standort das Hallenbad stattdessen bauen könne. So weit, so gut. Nur ist dieser Standort im Augenblick so überhaupt nicht schön. Anders als im Eifgen muss die Stadt, zumindest auf dem von ihr angekauften Teilstück, eine Menge Krempel der alten Industriebrache zur Seite räumen. Und sie muss sich zudem darauf verlassen können, dass die Eigentümer in der Lage sind, wie besprochen das übrige Grundstück zu erschließen. Zum Beispiel mit einem Hotel, einer Kita und einer Parkanlage zu versehen.

Ansonsten könnte es nämlich sein, dass da ein schönes neues Hallenbad in einer Industriebrache steht. Aber wollen wir nicht schwarzmalen. Sicher sind sich alle Beteiligten dieser Risiken voll bewusst und haben alles gut kalkuliert. Fakt ist indes, dass die Großprojekte, die Wermelskirchen jetzt vor der Brust hat, vollen Einsatz erfordern. Auch finanziell. Dazu gehören zuvorderst das Rhombus-Gelände als „Innovations-Projekt“, das Hallenbad, das Hüpptal, aber auch die Erschließung des Eifgens, um die sich ein Investor kümmert. Und: die Neugründung einer Gesamtschule am Standort der jetzigen Sekundarschule im Bestand. Die gehört natürlich auch dazu. Nachdem das Großprojekt Loches-Platz auf einem guten Weg ist, bleibt abzuwarten, wie es um die anderen steht. Und zu hoffen, dass alles nach Plan funktioniert. Auch im Sinne der Bürger.

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