Mein Blick auf die Woche

Glück auf für die Wermelskirchener Gesamtschule

susanne.koch@rga.de
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Wermelskirchen trägt zurzeit viel schweres Gepäck mit sich. WGA-Redakteurin Susanne Koch hofft, dass die Stadt die Herausforderungen mit Hallenbad und Gesamtschule meistern kann. Trotzdem gab es diese Woche auch noch eine gute Nachricht.

Wermelskirchen. Der Schul- und Entwicklungsforscher Professor Dr. Heinz Günter Holtappels hatte im vergangenen Schulausschuss eine wichtige Botschaft für die Kommunalpolitiker im Gepäck: „Versuchen Sie, jetzt alle zusammenzuhalten.“ Und das ist es auch, was die Gesamtschule braucht, die in Wermelskirchen die jetzige Sekundarschule ablösen soll. Denn 100 Elternpaare müssen für den ersten Jahrgang ihr Kind dort anmelden. Und diese wollen auf jeden Fall wissen, dass ihr Kind an der Schule gut aufgehoben ist und dort gut gefördert wird.

Die Gesamtschule ist nicht das einzige schwere Gepäck, das Wermelskirchen, Verwaltung und Politik, gerade mit sich herumschleppt. Diese Woche fiel im Rat auch die Entscheidung für das Hallenbad. Es wird nun nicht – wie ursprünglich vorgesehen – neben dem alten Bad gebaut, sondern es wird seinen neuen Platz auf dem Rhombus-Gelände bekommen. Eine neue Entscheidung – der Eigentümer hat jetzt diese Kehrtwende erst möglich gemacht. Es wird sich zeigen, wie die Stadt Wermelskirchen den Hallenneubau bewältigen wird, gerade angesichts der aktuellen Situation mit Inflation, gestiegenen Energie- und vor allem den Baukosten.

Ein sehr großes Problem haben die Radfahrerinnen und Radfahrer, die aus den Dörfern, aus Dabringhausen und Dhünn, Richtung Wermelskirchen in die Pedale treten wollen. Eine Bürgerin hat jetzt bereits 600 Unterschriften gesammelt. Denn die Straßen, beispielsweise die L 101, seien ohne Radwege nur unter Lebensgefahr zu befahren. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) beteiligt sich nun an der Unterschriftenaktion. Es wird aber wahrscheinlich noch viel Wasser die Berge herunterfließen, bis sich die Pläne umsetzen lassen.

Hoffnung macht da eine Aktion der Wermelskirchener Stadtverwaltung, die Schülerinnen und Schüler zu Energie-Scouts im Bürgerzentrum ausgebildet hat. Empfangen wurden diese von Bürgermeisterin Marion Lück, die dadurch ihre Wertschätzung zum Ausdruck brachte. Die Schülerinnen und Schüler bekamen viel Wissenswertes zum Klimawandel, aber auch dem Umgang mit Energie beigebracht und konnten ihr Wissen direkt testen, indem sie beispielsweise die Raumtemperatur gemessen haben und feststellten, dass diese höher als 19 Grad eingestellt war. Die Schülerinnen und Schüler werden das Gelernte nicht nur an ihrer Schule weitergeben, es wird ihren Umgang mit Energie beeinflussen. Sie haben etwas fürs Leben gelernt. Sinnvoll wäre: mehr davon!

TOP Wermelskirchenerin ist Petfluencerin.

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