Es gilt, sich in der Krise anzupassen und kreativ zu sein

+

Die Woche

Die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Spätestens im Frühjahr, wenn Mörtel und Bauschutt verschwunden sind, könnte er endlich wie aus dem Ei gepellt eingeweiht werden: der Jugendfreizeitpark. Das Bauprojekt, das für den noch bis kommende Woche amtierenden Bürgermeister Rainer Bleek als Leuchtturm fungierte, wird aber von ihm nicht mehr eingeweiht werden. Es wird Bleeks Nachfolgerin Marion Lück sein, die übernimmt. Aber nicht nur der Jugendfreizeitpark fällt jetzt in ihren Zuständigkeitsbereich. Es gibt eine Menge zu tun für die neue erste Frau im Rathaus. Das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept will erfolgreich umgesetzt, das Hallenbad gebaut, die Hüpp-Anlagen und das Eifgen entwickelt und das Rhombus-Gelände erschlossen werden. Nach einer noch kurzen Atempause von nur noch einer Woche wird die Bürgermeisterin ihr Büro im Rathaus beziehen. Marion Lück freut sich darauf – und viele freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihr. Auf jeden Fall wird es eine spannende Zeit werden. In der der neue Rat und die Bürgermeisterin sowie die Mitarbeiter der Verwaltung die Chance haben, vieles Neue in der Stadt umzusetzen.

Y

Langsam ist es so jedem klar. Man müsste schon ganz schön meschugge sein, derzeit Großveranstaltungen anzubieten, geschweige denn, sie zu besuchen. Seit einigen Tagen ist das auch in den meisten Teilen der Bundesrepublik, einschließlich dem Rheinisch-Bergischen Kreis, gar nicht mehr möglich. Die Corona-Pandemie bremst alles so ziemlich aus. Was die Veranstaltung A la carte auf dem Rhombus-Gelände anging, war das allerdings nicht so wirklich klar. Denn das Ganze sollte überwiegend draußen stattfinden, mit Anmeldungen und einem ausgefeilten Hygiene-Konzept. Die Veranstalter hatten also keineswegs unumsetzbare oder verantwortungslose Ideen. Dennoch haben sie sich dazu entschlossen, A la carte dieses Jahr abzusagen. Für die Beteiligten war das sicher bitter, aber dennoch für die meisten nachvollziehbar.

Leider ist die Krise längst auch bei den lokalen Einzelhändlern angekommen. Sie bewegen sich in der schwierigen Zeit zwar mit viel Humor und zum Teil auch Kreativität optimistisch vorwärts. Aber sie räumen fast geschlossen ein, dass es merklich leerer geworden sei in der Innenstadt, dass die Leute vorsichtiger geworden seien, zurückhaltender. Vielleicht zum Teil im Internet ihre Ware bestellen. Für sie gilt es, sich der Krise zu stellen und flexibel zu sein. Für die Kunden sollte gelten, sie bestmöglich zu unterstützen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit.

Baubeginn am Loches-Platz naht.

Die Schwanenhalle ist immer noch nicht fertig. Spiele müssen an andere  Orte verlegt werden.

anja.siebel @rga-online.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

In die Altenheime kehrt Normalität zurück
In die Altenheime kehrt Normalität zurück
In die Altenheime kehrt Normalität zurück
Veranstalter stehen weiter unter Druck
Veranstalter stehen weiter unter Druck
Veranstalter stehen weiter unter Druck
Kunstverein lädt zur 23. Jahresausstellung
Kunstverein lädt zur 23. Jahresausstellung
Kunstverein lädt zur 23. Jahresausstellung
Versammlung des Freibad-Fördervereins
Versammlung des Freibad-Fördervereins
Versammlung des Freibad-Fördervereins

Kommentare