100 Anmeldungen sind erreicht

Gesamtschule: Jetzt sind Politik und Verwaltung gefragt

Stefan Görnert, Torsten vom Stein, Marion Lück und Jochen Bilstein (v. l.).
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Stefan Görnert, Torsten vom Stein, Marion Lück und Jochen Bilstein (v. l.).
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Marion Lück ist begeistert von der Gründung. Jochen Bilstein (SPD) mahnt weitere Schritte an.

Von Susanne Koch

Wermelskirchen. Die Freude in Wermelskirchen ist sehr groß: Seit Dienstagabend steht fest, dass die Gesamtschule die nötige Anzahl von Anmeldungen hat, um gegründet zu werden. Jetzt kommt es darauf an, dass die Bezirksregierung in Köln schnell ihre Hausaufgaben macht, damit die kommissarische Schulleitung und Lehrer schnell ihre Aufgaben wahrnehmen können.

Jochen Bilstein (SPD), der Vorsitzende des Schulausschusses, ist unendlich froh über diese Nachricht. Er sagt: „Nach der sehr unsicheren Phase im Frühjahr haben wir im Sommer Fahrt aufgenommen und Pädagogen, die Stadt Wermelskirchen und Sachverstand von außen haben alles dafür getan, diese gute Lösung für die Stadt umzusetzen und auch die Eltern davon zu überzeugen.“ Jetzt seien aber Politik und Verwaltung gefragt, dafür zu sorgen, dass die Versprechen auch eingelöst werden. „Das sind der Abriss der alten Grundschule, der Umbau der Naturwissenschaftsräume und die Planung des Erweiterungsbaus, die jetzt beginnen kann. Wie es weitergeht, werden wir von der Verwaltung am 15. Februar im Schulausschuss erfahren.“

Bürgermeisterin Marion Lück ist begeistert davon, dass die neue Gesamtschule gegründet wird. Sie sagt: „Ich freue mich von ganzem Herzen, dass wir nach nur drei Tagen die benötigten 100 Anmeldungen von Wermelskirchener Schülerinnen und Schülern bereits erreicht haben. Ich danke besonders Torsten vom Stein und Uwe Spindler für ihren unermüdlichen Einsatz und die große Überzeugungsarbeit in den letzten Wochen und Monaten.“ Ihr Dank gelte aber auch der Konzeptgruppe und der Politik, die in den Monaten davor die richtigen Weichen gestellt hat. „Ganz besonders danken möchte ich auch den Eltern, die uns so viel Vertrauen entgegengebracht haben“, sagt sie ergänzend. „Jetzt liegt es an der Bezirksregierung, dem Lehrer-Team, den Eltern, der Politik und der Verwaltung, dass wir den Prozess erfolgreich weiterführen. Das wird viel Engagement, aber auch Toleranz erfordern, weil nicht alles von Anfang an fehlerlos klappen wird.“ Schließlich hätte die Stadt Wermelskirchen schon viele Steine aus dem Weg geräumt. „Ich finde es schön, dass nun alle an einem Strang ziehen“,. sagt die Bürgermeisterin. „So sollten wir jetzt weitermachen.“

Am 15. Februar beginnt der neue Technische Beigeordnete Christian Pohl seinen Dienst. Für ihn steht das Projekt Gesamtschule ganz oben auf der Agenda. „Wir sind jetzt schon im engen Austausch mit dem neuen Beigeordneten, damit wir umgehend mit den Maßnahmen zur Umgestaltung anfangen können“, sagt Marion Lück.

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