Bildung

Gesamtschule: Grüne wollen Kooperation

Aus der heutigen Sekundarschule soll zum Schuljahr 2023/24 eine Gesamtschule werden
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Aus der heutigen Sekundarschule soll zum Schuljahr 2023/24 eine Gesamtschule werden
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Nur gemeinsam könne man einen guten Start meistern.

Wermelskirchen. Schulausschussvorsitzender Jochen Bilstein hatte es bereits vor wenigen Wochen getan, nun rufen auch die Wermelskirchener Grünen in der aktuellen Diskussion zur geplanten Gesamtschule alle Parteien und die Verwaltung dazu auf, „im Sinne einer zügigen Realisierung der Schule zusammenzuarbeiten“.

Und: Sie sprechen sich für die Arbeitsgruppe aus, die die Schulverwaltung und der Schulausschussvorsitzende gemeinsam gebildet hatten, „Die aktuell arbeitende Konzept-Entwicklungsgruppe aus Teilen von Politik, Verwaltung und Fachleuten ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Nur so kann es gelingen, zeitnah erste Grundlagen zu erstellen. Diese können dann mit Eltern und Öffentlichkeit gemeinsam diskutiert werden“, schreibt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Conchita Encina-Finken in einer aktuellen Mitteilung.

Und weiter: „Wir Grüne setzen uns dabei aktiv für eine moderne Gesamtschule mit optimalen Lern- und Raumbedingungen ein, die den besonderen Anforderungen einer modernen, inklusiv arbeitenden Ganztagsschule gerecht wird. Neben einer hochwertigen Bildung, die Chancen für alle sicherstellt, wünschen wir uns eine energieeffiziente und barrierefreie Schule.“ Die Grünen hatten nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie eher einem Neubau der Gesamtschule an der Rot-Kreuz-Straße zugestimmt hätten als – wie jetzt geplant – einem Umbau und einer Sanierung im Bestand.

Bürgermeisterin hat Verantwortung übertragen

Aber sie räumen auch ein: „Wir sind sicher, dass es Wermelskirchen gelingen wird, mit einer Gesamtschule als Schulstandort attraktiver zu werden und so auch im Wettbewerb mit umliegenden Kommunen zu bestehen.“

Voraussetzung dafür sei allerdings „der Wille aller Beteiligten, gemeinsam dieses Ziel zu verfolgen und auf partei- und machtpolitische Profilierungen zu verzichten“. Wie berichtet, waren unter anderem innerhalb der Verwaltung Unstimmigkeiten öffentlich geworden.

Letztlich hatte Bürgermeisterin Marion Lück die Gesamtverantwortung des Projekts Gesamtschule auf die Schulverwaltung und deren Dezernenten Stefan Görnert übertragen.

Die Grünen in Wermelskirchen betonen nun, dass sie sich „auf die Zusammenarbeit für eine attraktive Gesamtschule mit sicherlich vielen zufriedenen Eltern, Schülerinnen und Schülern freuen“ würden. Ähnlich hatte sich auch die Bürgermeisterin bereits geäußert.

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