Gerätehaus Dhünn wird mit 250 000 Euro gefördert

Das Land unterstützt den Neu -und Umbau von Feuerwehrhäusern

Von Anja Carolina Siebel

Es war der erste Auftrag für Lisa Engstfeld. Die Fördermittelmanagerin der Stadt Wermelskirchen, die am 1. April 2020 ihren Dienst bei der Verwaltung angetreten hatte, hatte bereits voriges Jahr um Geld für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Dhünn geworben. Mit Erfolg, wie sich jetzt herausstellt. Denn es gibt tatsächlich eine Viertelmillion Euro für die Sanierung. Geldgeber wird das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sein.

Mit insgesamt 22,9 Millionen Euro will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen dazu beitragen, dass Feuerwehren in den Dörfern und kleineren Gemeinden moderne Feuerwehrgerätehäuser bekommen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, bewilligt die Summe für Feuerwehrhäuser in 104 Dörfern, Gemeinden und Städten mit 119 lokalen Projekten zur Verbesserung des Brandschutzes.

Es geht nicht um den Stellplatz fürs Feuerwehrauto

Wie berichtet, hatte die Stadt ein neues Feuerwehrauto für die Löschgruppe Dhünn angeschafft, für dessen Größe im bestehenden Gerätehaus aber zu wenig Platz vorhanden war. Ein größerer Platz sei bereits im Bau. „Es geht aber nicht um den Stellplatz für das neue Feuerwehrauto“, unterstreicht Lisa Engstfeld. Es gehe bei dem Antrag für den Neubau vielmehr darum, mehr Platz für die Freiwilligen Wehrleute zu schaffen und die Sicherheit bei Einsätzen zu verbessern. „Zwar sind mit der Fördersumme die Gesamtkosten nicht gedeckt“, räumt die Fördermittelmanagerin ein. „Aber die jetzt erwarteten 250 000 Euro ist zumindest eine Hilfe für uns.“ Die Gesamtkosten des Umbaus in Dhünn belaufen sich auf rund 2 Millionen Euro. Beim Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern“ sei bewusst ein schlankes Antragsverfahren gewählt worden, damit möglichst viele Gemeinden unkompliziert von dem neuen Förderangebot profitieren können, heißt es. Auch im Jahr 2022 wird es wieder den Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser“ vom Land Nordrhein Westfalen geben: Die Antragsfrist für das Programmjahr 2022 endet am 30. September 2021.

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