Standpunkt von Karsten Mittelstädt

Zur Balkantrasse: Gemeinwohl geht vor

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karsten.mittelstaedt@rga-online.de

Für die Anwohner in Zenshäuschen ist die Situation bitter. Es sieht ganz danach aus, als verlieren sie ihre Idylle, weil künftig die Balkantrasse direkt vor ihren Haustüren vorbeiführt. So ärgerlich das für die etwa zehn Anwohner ist, in diesem Fall gilt Gemeinwohl vor Eigennutz. Rund 80.000 Radfahrer hat die Stadtverwaltung innerhalb eines Jahres mit einer automatischen Zählanlage ermittelt. Die meisten von ihnen, darunter auch Familien mit kleinen Kindern, werden über die stark befahrene Berliner Straße gelotst, die keinen eigenen Fahrradweg hat, sondern nur einen aufgemalten Schutzstreifen für Radler. 

Der ist als solcher zwar kaum noch zu erkennen, soll aber erneuert werden, wie Bauhofsleiter Volker Niemz kürzlich versicherte. Sicherer und attraktiver ist aber die Fortführung des Radweges entlang der Dellmannstraße – ob mit oder ohne Einbindung eines Freizeitparkes. Das ist auch gut so. Schon heute nutzten viele Radler verbotenerweise den Pfad bis zum Lidl-Parkplatz, weil der Discounter freundlicherweise ein Tor auflässt, durch das die Radler schlüpfen können. Das ist aber keine Dauerlösung. 

Ratsmehrheit will Radweg verlängern

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