Karneval

Dabringhausen: Gelungener Einstieg in die jecke Zeit

Bauer Holger (Schüller), Prinz Roger I. (Rehboldt), Jungfrau Frieda (Wilfried Frohwein)
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Bauer Holger (Schüller), Prinz Roger I. (Rehboldt), Jungfrau Frieda (Wilfried Frohwein)

Herbstfest mit dem neuen Dabringhausener Dreigestirn.

Von Sabine Naber

Wermelskirchen. Erstmals an einem Samstagabend hatte der Dabringhausener Festausschuss zu seinem Herbstfest in die Mehrzweckhalle eingeladen. Und erstmals eröffnete Wolfgang Schumacher als Vorsitzender das Fest.

Im Mittelpunkt stand so kurz vor Beginn der fünften Jahreszeit natürlich das neue Dreigestirn, das sich hier schon einmal präsentierte, bevor es am Samstag, 12. November, um 19.11 Uhr an selber Stelle durch Bürgermeisterin Marion Lück proklamiert wird. Die Tanzgarde Rut-Wiess Dabringhausen und die Tanzgarden der Grunewalder eröffneten das Fest stilvoll, sorgten gleich für eine jecke, fröhliche Stimmung.

Das Dreigestirn Prinz Roger Rehbold (49), Bauer Holger Schüller (61) und Jungfrau Frieda (62) alias Wilfried Frowein – alle drei gehören auch zur Dawerkuser Altstadtgarde – hatte schon einmal, allerdings in anderen Rollen das Dreigestirn gebildet. Noch wissen sie zwar nicht, welche Karnevalsveranstaltungen in dieser Session stattfinden dürfen und wie oft sie unterwegs sein werden, aber in einem Punkt sind sie sich absolut sicher: „Hinter dem Motto der Session 2022/2023 stehen wir total.“ Es lautet: „Pandemie – isch kann net mieh. Mir sin jeck wie nie.“
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„Wir sind eingefleischte Karnevalisten und froh, dass wieder was geht. Das gibt doch ein Stück Lebensfreude“, ist Prinz Roger überzeugt. Er hat sich den Song „Stäänefleejer“ der Kölner Band Kasalla ausgesucht, Jungfrau Frieda singt das Zarah Leander-Lied „Nur nicht aus Liebe weinen“ und Bauer Holger singt „Schön ist anders“ von Miljö. Allerdings erst, wenn er wieder singen kann. Das war am Samstagabend, nach seiner erst vor wenigen Tagen überstandenen Corona-Infektion noch nicht wieder möglich.

„Ich hoffe, dass wir wenigstens proklamiert werden und dann richtig feiern können. Die Leute sind ausgehungert, wollen wieder was machen“, ist er sich sicher. Sie hätten schon im letzten Jahr „richtig Bock aufs Feiern gehabt“ und würden in dieser Session alles mitnehmen, was stattfinden darf. „Wenn nichts abgesagt wird, dann werden wir zwischen 60 und 70 Auftritte haben, also gut beschäftigt sein“, sagt Prinz Holger mit Blick auf den Auftrittsplan, der bereits steht. Prinzenführer Harry Tiede wird das Dreigestirn durch die ganze Session begleiten.

Die Tanzgarden machen Lust auf die fünfte Jahreszeit

„Wir sind heute Abend eigentlich unter uns, haben etwas zum Essen und Trinken vorbereitet und sind einfach froh, dem neuen Dreigestirn eine Bühne bieten zu können“, fasst Wolfgang Schumacher zusammen. Tradition ist es, dass sich das alte Dreigestirn mit seinen Liedern erst einmal verabschiedet, bevor die Nachfolger ihren Auftritt haben. „Aber das geht heute leider nicht, weil sie einen anderen Termin haben.“ Aber die Tanzgarden – alles eigene Gewächse wie der Vorsitzende betont – machen an diesem Abend Lust auf die fünfte Jahreszeit und auch viele Karnevalslieder sorgen für einen gelungenen Einstieg.

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