Gastronomie bei Grün-Weiß hat neue Pächter

Der Vorstand des Tennisclubs Grün-Weiß und die neuen Betreiber des Clubheims an der Bar (v. l .n. r.): Anne Schindler (Festwartin), Mitarbeiter Jan Hendrik, Alessandro Prete, Uwe Kalkuhl (Jugendwart), Carmen Prete, Jonas di Lorenzo (Sportwart), Michael Schöpp (1. Vorsitzender), Maik Franz (Sachwart) sowie Adrian Koll (2. Vorsitzender). Foto: Peter Klohs
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Der Vorstand des Tennisclubs Grün-Weiß und die neuen Betreiber des Clubheims an der Bar (v. l .n. r.): Anne Schindler (Festwartin), Mitarbeiter Jan Hendrik, Alessandro Prete, Uwe Kalkuhl (Jugendwart), Carmen Prete, Jonas di Lorenzo (Sportwart), Michael Schöpp (1. Vorsitzender), Maik Franz (Sachwart) sowie Adrian Koll (2. Vorsitzender).

Familie Prete eröffnet am 29. April ihr Lokal „Pepe Nero“

Von Peter Klohs

Da haben sich Zwei gesucht und gefunden. Diese Aussage klingt etwas platt, trifft aber manchmal den Kern der Dinge. Letzteres ist in dieser Geschichte der Fall. Da ist zunächst einmal der Wermelskirchener Tennis-Club Grün-Weiß, dessen Anlage Im Vogelsang nahe dem Haus Eifgen liegt. Das Clubheim, das 2002 nach einem verheerenden Brand neu aufgebaut worden ist, wurde 17 Jahre lang durch einen festen Pächter betreut.

Das Restaurant öffnet mit Saisonbeginn

Dann trennte man sich von dem Betreiber des Clubheims. „Ja, und dann haben wir uns mehr schlecht als recht eine Zeit lang in Eigenregie durchgeschlagen“, erzählt der 1. Vorsitzende des Vereins, Michael Schöpp. „Aber uns war allen klar, dass dies keine Dauerlösung sein konnte.“ Der Vorstand hörte sich um, um die seit dem Herbst 2020 vakante Clubgastronomie wieder mit Leben zu füllen.

Vereinsmitglied Achim Schulte war maßgeblich an der Lösung dieser Geschichte beteiligt. Privat war er des Öfteren im Restaurant der Familie Prete zu Gast und kannte die Chefin persönlich. Nach Rücksprache mit dem Vereinsvorstand fragte er Carmen Prete kurzerhand, ob sie sich vorstellen konnte, die Vereinsgastronomie zu übernehmen.

Die Familie Prete, ohne die diese Geschichte nicht funktionieren würde, hatte zuvor eben das „Bella Italia“ am Schwanen und später das „Pepe Nero“ an der Kölner Straße betrieben. Carmen, die gemeinsam mit Mann Luigi, Sohn Alessandro und weiteren Familienmitgliedern im Team arbeitet, sah sich das Gelände des Tennisclubs und das Clubheim an – und war sofort Feuer und Flamme. „Ich fühlte sofort, dass das der richtige Platz für uns war“, berichtet sie. „Ich arbeite seit 33 Jahren in der Wermelskirchener Gastronomie und kann nicht ohne. Ich habe unser Restaurant auf der Kölner Straße geliebt. Aber jetzt möchte ich gerne etwas haben, was sich etwas lockerer managen lässt, mit einer kleineren Speisekarte. Meine Familie und unser treuer und zuverlässiger Mitarbeiter Jan Hendrik denken genau so. Und ich kenne hier im Tennisclub viele Mitglieder von früher. Das war dann auch irgendwie wie nach Hause kommen für uns.“ Und so endet die Suche nach einem Pächter für das Clubhaus und beginnt eine neue Ära in der Geschichte des ältesten und größten Tennisclubs in Wermelskirchen: am Freitag, 29. April, offiziell mit dem Saisonbeginn, dem einen Tag später ein traditionelles Turnier folgt. „Nichts extrem sportliches“, sagt Michael Schöpp. „Es spielt jeder gegen jeden.“

Das Cafe-Bistro Pepe Nero im Tennisclub Grün-Weiß Wermelskirchen ist für jedermann dienstags bis donnerstags von 16 bis 22 Uhr geöffnet, samstags und sonntags bereits ab 11 Uhr.

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