Medizintechnik

Für Provita geht es jetzt nach Dubai

NRW-Wirtschaftsministerin Dr. Mona Neubaur schaute am Provita-Stand auf der Medica-Messe vorbei.
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NRW-Wirtschaftsministerin Dr. Mona Neubaur schaute am Provita-Stand auf der Medica-Messe vorbei.

Nach der Messe Medica präsentiert sich das Unternehmen bei der Arab Health.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Nach der Messe ist vor der Messe: Die Provita medical GmbH & Co. KG war auf der bekannten Messe Medica in Düsseldorf vertreten. Als besonderen Gast durfte Provita Dr. Mona Neubaur, die Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, auf dem Stand begrüßen. Das Wermelskirchener Unternehmen mit Sitz in Dabringhausen, Auf der Huhfuhr, stellt bereits seit 40 Jahren fast ausnahmslos jährlich auf der Medica-Messe aus und konnte nach Angaben von Anna-Lena Forneberg vom Provita-Service „erneut von den internationalen Gesprächen profitieren“.

Bereits jetzt laufen bei dem Medizintechnik-Unternehmen die Vorbereitungen für die Präsenz auf der nächsten Messe: Es geht zur Arab Health in Dubai, wo Provita in diesem Monat vertreten sein wird. „Allerdings mit einem kleineren Stand als bei der Medica“, kündigt Anna-Lena Forneberg an.

Die Medica in Düsseldorf ist die größte Medizinmesse der Welt. Von kleinen Start-up-Firmen für beispielsweise Verbandmaterial bis hin zu Forschungsergebnissen aus Laboren sind sämtliche Bereiche aus der Welt der Medizintechnik vertreten.

Provita beschreibt sich als ein führender Hersteller von Medizintechnik. Zum Produktportfolio gehören vor allem Infusionsständer, Wand- und Deckenschienensysteme, Lese- und Untersuchungsleuchten sowie Patiententransportwagen. Etwa 120 Mitarbeiter sind bei Provita beschäftigt, davon rund 70 Prozent in der Produktion. „Unser Unternehmen verfügt über eine hohe Fertigungstiefe, welche durch CNC-Dreh- und -Frästechnik, CNC-Rohrlaser- und -Biegetechnik sowie CNC-Kunststoffspritz-gusstechnik unterstützt wird“, skizziert die Unternehmenssprecherin.

Die Produkte werden in über 60 Länder an Kunden in Industrie und Handel exportiert.

Internationale Kunden können den Standort besichtigen

Die Düsseldorfer Messe Medica wurde mit etwa 81 000 Besuchern vermutlich als Corona-Folge deutlich schlechter besucht als vor der Pandemie (2019: über 120 000 Besucher). „Dennoch kam es während der vier Messetage auf dem Stand von Provita zu etwa 230 Gesprächen.

Im Mittelpunkt standen dabei die neuen Produkte, welche das Interesse weckten“, erläutert Anna-Lena Forneberg: „Das galt vor allem für die neue S1-100, eine berührungslose, gestengesteuerte Untersuchungsleuchte. Auch ‚Anton‘, ein Trolley für Ernährung und Infusion insbesondere bei Kindern, sowie eine neue Produktlinie mit Aufbewahrungssystemen für Ultraschallsonden und Endoskope konnten den Geschäftspartnern und Interessierten vorgestellt werden.“

Zusätzlich zu Produkt-Neuentwicklungen wurden auf dem Provita-Stand technologische Innovationen gezeigt. „Die neuen Produktkonfiguratoren – zum Beispiel für Wandschienensysteme oder für Patiententransportwagen – fanden durch die integrierte ‚Augmented Reality‘ und automatische Sicherheitsüberprüfung der Zuladungen großen Anklang“, freut sich Provita. „Aufgrund der räumlichen Nähe des Unternehmensstandorts zur Messe wird der Deutschland-Aufenthalt von Kunden aus aller Welt gerne für eine Führung durch die Gebäude von Provita genutzt. So machten internationale Messebesucher einen Abstecher von Düsseldorf in das Bergische, um den Betrieb in Wermelskirchen-Dabringhausen zu besichtigen.“

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