Abgespeckte Version

Freizeitpark wird abgespeckt

Die Agentur Landskate erntete viel Applaus für den ersten Vorentwurf des Parks. Vorentwurf: Landskate
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Die Agentur Landskate erntete viel Applaus für den ersten Vorentwurf des Parks.

Radladestation soll erst einmal wegfallen. ADFC ist einverstanden.

Von Anja Carolina Siebel

Der Freizeitpark wird jetzt in einer etwas abgespeckten Version geplant. Das teilte Bürgermeister Rainer Bleek gestern auf Nachfrage mit. Laut WGA-Informationen können allein rund 45 000 Euro eingespart werden, indem die Planer auf die zuerst mit vorgesehene Fahrrad-Ladestation verzichten. „Mit dem ADFC ist das abgestimmt“, sagte der Bürgermeister.

„Wir sind einverstanden“, bestätigte Frank Schopphoff. Er habe sich mit anderen ADFC-Mitgliedern abgestimmt. Wichtig sei ihnen, dass im Entwurf Platz gelassen würde für eine etwaige Nachrüstung der Anlage. Schopphoff: „Das wurde uns versichert.“ Man überlege nun, selbst eine Förderung locker zu machen für eine solche Station. Schopphoff: „Wichtig ist uns nach wie vor die Verlängerung der Balkantrasse in Zenshäuschen. Und die steht ja auf einem ganz anderen Blick.“

Wie berichtet, soll es an genannter Stelle ein Zwischenstück der Radtrasse geben. Zurzeit gibt es Anwohnerklagen dagegen.

Rainer Bleek schließt nicht aus, dass es später noch Nachbesserungen geben könnte: „Jetzt müssen wir aber erstmal sehen, dass das Projekt tauglich gemacht wird für das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept.“ Es wäre somit das erste Wermelskirchener Vorhaben, das im viel diskutierten Entwicklungskonzept Erwähnung findet.

Am Anfang wurde über einen schmaleren Entwurf debattiert

Der Bürgermeister bittet um Verständnis für die Einsparungen: „Als wir zu Anfang über den Jugend- und Freizeitpark gesprochen haben, hatten wir noch ganz andere und viel abgespecktere Versionen eines Parks im Kopf. Weil wir die Fördergelder nicht mit eingerechnet haben“, sagt Bleek. „Mit den Ansprüchen an den Park sind aber auch die Kosten weiter gestiegen.“ Keinesfalls einsparen wolle die Stadt an Skaterparcours und Multifunktionsfeld. „Wir wollen beide Elemente des Jugendfreizeitparks auch nicht zeitversetzt anbieten, sondern gleichzeitig, weil sich beide Gruppen ergänzen“, unterstreicht Rainer Bleek.

Er hoffe, dass der neue Entwurf auch bei den Kommunalpolitikern Anklang finde, um ihn jetzt rasch auf den Weg zu bringen.

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