Verlängerung der Balkantrasse

Freizeitpark: Stadt hofft auf Förderung

Die Rodungsaktion mit den beteiligten Vereinen und der Stadt im Februar sollte den Weg für den Radweg ebnen. Archivfoto: Roland Keusch
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Die Rodungsaktion mit den beteiligten Vereinen und der Stadt im Februar sollte den Weg für den Radweg ebnen. (Archivfoto)

Auch wenn es mit Leader nicht klappt: Die Stadtjugendreferentin sieht noch andere Chancen.

Anja Carolina Siebel

Die Klage der Anwohner in Zenshäuschen hat den Zeitplan für den geplanten Jugendfreizeitpark etwas durcheinander gebracht. Sie wollen nicht, dass ein Radweg durch ihr Wohngebiet führt – die Verlängerung der Balkantrasse. Aber es gibt gute Nachrichten: „Wir haben Signale bekommen, dass das Ganze schon bald positiv für uns ausgehen könnte“, deutete der Technische Beigeordnete Thomas Marner vor dem Ausschuss für Sport, Freizeit und Tourismus an.

Standpunkt von Anja Carolina Siebel

Würde die Klage tatsächlich abgewiesen, wolle die Stadt – nach einem entsprechenden Ratsbeschluss – einen Förderantrag stellen. Fördermittel könnten eventuell über das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IKEHK) fließen, wie Stadtjugendreferentin Katja Töbelmann berichtete. „Ich bin in Gesprächen mit der Agentur „Architektur Stadtplanung Stadtentwicklung“, berichtete Töbelmann. Denkbar seien „auch andere Finanzierungskonzepte, die wir gerade durchdenken.“ Zum Beispiel könne das Innenstadt-Projekt, das wegen der Zentrumsnähe schon aus der Leader-Förderung herausfiel, als Quartier einen besonderen Stellenwert erfahren.

Kinder und Jugendliche sollen an Workshops teilnehmen

Die Fraktion Bündnis 90/ Grüne hatte vor dem Ausschuss eine Anfrage zum Freizeitpark gestellt. Darin wollte Ausschussmitglied Frank Kaluscha unter anderem wissen, ob die Jugendlichen, für die der Freizeitpark ja letztlich gedacht ist, denn in den Entwicklungsprozess integriert würden.

Angedacht sei, die Kinder und Jugendlichen und möglicherweise auch die Anwohner in Workshops zu beteiligen, kündigte Katja Töbelmann an. Sie erinnerte, dass viele Kinder und Jugendliche bereits an der Rodungsaktion in Zenshäuschen im Februar teilgenommen hatten. „Von Seiten der Vereine Rollrausch, Flip of und dem CVJM herrscht rege Beteiligung“, betonte Töbelmann.

Frank Kaluscha unterstrich, dass er erwarte, dass das Projekt mehr Öffentlichkeit bekomme. „Es sollte beispielsweise mehr öffentliche Treffen geben, an denen sich dann alle beteiligen können, die Interesse haben“, forderte er.

40 000 Euro sind von städtischer Seite bereits in den Freizeitpark geflossen – ursprünglich waren sie für ein Multifunktionsfeld gedacht, das kurz nach der Rodung der Bäume und Sträucher sowie der Fertigstellung des Radwegs in Zenshäuschen entstehen sollte. „Die Mittel sind im Haushalt für diesen Zweck zurückgelegt.“ Zudem sammelt die Stadt Spenden für den Jugendfreizeitpark. Unter anderem hatte sich die Kulturinitiative haus Eifgen aktiv daran beteiligt.

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