Freizeitpark: Bloß nicht das Projekt gefährden

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Die Woche startete fulminant. Der Beginn des Wermelskirchener Kultursommers auf dem Rhombus-Gelände war ein voller Erfolg. Das AJZ Bahndamm hat mit seinem Konzept, bekannte Ska- und Punk-Bands ins Bergische zu holen, voll ins Schwarze getroffen. Zumindest bei der Zielgruppe, die sich aber als groß erwies. Generationenübergreifend feierten die Menschen am vergangenen Wochenende bis spät in die Nacht. Und genossen es sichtlich, nach der langen corona-bedingten Pause wieder gemeinsam Kultur erleben zu dürfen. Am Montag schloss dann die Simon-and-Garfunkel-Coverband an – mit nicht minder großem Publikumserfolg. Nun geht es noch bis Ende Oktober weiter mit der Kultur-Fabrik. Und es bleibt zu hoffen, dass es weitere Glanzpunkte im Programm gibt. Die Veranstalter versprechen zumindest, dass „für jeden etwas dabei sein“ wird. Die Beschwerden über die Lautstärke an den Abenden hatten sich gottlob in Grenzen gehalten.

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Beim Jugendfreizeitpark sieht das leider etwas anders aus. Wie mehrfach berichtet, gibt es immer noch Anwohner, die sich über die Lautstärke auf dem Gelände in Zenshäuschen nicht nur beschweren, sondern auch drohen, zu klagen. Nachrichten wie diese schaden dem Projekt Jugendfreizeitpark, für das viele Aktive jahrelang geworben und für das viele Wermelskirchener viel Geld gespendet haben, immens. Hinzu kommt, dass der Park immer noch nicht eröffnet werden kann. Ebenfalls wegen einer Klage. Ein Anwohner von Zenshäuschen hatte kurzfristig gegen den vor dem Gelände führenden Radweg geklagt. Ohne den darf der Skate-Park aber nicht eröffnet werden. Wie die Stadt auf Nachfrage am Freitag berichtete, gibt es diesbezüglich auch nicht viel Neues vom Verwaltungsgericht. Nach wie vor wartet die Verwaltung auf eine positive Entscheidung, um endlich offiziell eröffnen zu können. Erst dann kann es auch nachhaltige Konzepte und vor allem Regeln geben, die die Nutzer de Freizeitparks zu beachten haben. Ortspolitiker mahnten dieser Tage zur Besonnenheit. Und das scheint auch der richtige Weg zu sein. Denn es wäre sehr bitter, wenn aufgrund unnötiger Querelen das an sich hervorragende Projekt Jugendfreizeitpark ein vorzeitiges Ende nähme.

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Von einer „katastrophalen Saison“ spricht das Team des Freibads in Dabringhausen. Die zweite Pandemie-Saison hat noch schlechtere Zahlen gebracht als die erste. Gerade mal 7000 Besucher zählte der Betreiberverein zu den Öffnungszeiten. Hinzu kam das Unwetter, das dem Bad im Linnefetal derart Schaden zufügte, dass es knapp zwei Wochen gar nicht öffnen konnte. Allerdings sorgten über 400 Helfer dafür, dass Bad und Gelände rasch wieder nutzbar waren. Dieses Engagement sollte jetzt weitergehen. Die Unterstützer des Freibads brauchen Spenden. Und das möglichst das ganze Jahr über. In der Hoffnung, dass die Sommersaison 2022 eine bessere wird: ohne Pandemie-Sorge, ohne Hochwasser und natürlich mit viel besserem Wetter.

Stadt bekommt Förderpremiere von 350 000 Euro für Leerstände.

Viele Schäden des Unwetters sind noch nicht behoben.

anja.siebel @rga.de

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