Sommerferien

Freibad zählt zur Saisonhalbzeit mehr als 8000 Gäste

Das Freibad in Dabringhausen erlebte zum Wochenanfang die besucherstärksten Tage der diesjährigen Saison.
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Das Freibad in Dabringhausen erlebte zum Wochenanfang die besucherstärksten Tage der diesjährigen Saison.

Am Montag und Dienstag wurden Höchstzahlen erreicht.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Die hochsommerlich heißen Tage zum Wochenanfang haben dem Freibad Dabringhausen die besucherstärksten Tage der bisherigen Schwimmsaison in den Sommerferien beschert. So erreichten die Besucherzahlen zur Saison-„Halbzeit“ am Montag einen diesjährigen Höchstwert mit 1000 Badegästen.

Am gestrigen Dienstag waren es bis zum Nachmittag 800 Besucher, die die ehrenamtlich Aktiven vom Schwimm- und Förderverein des Waldbades an der Linnefe zählten. „Zur Halbzeit nach den ersten drei Wochen der Freibadsaison haben wir mehr als 8000 Besucher gehabt und damit den Wert aus der Vorjahressaison geknackt“, berichtet Katja Salz-Bannier vom Schwimmverein, der Betreiber des Freibades ist. Allerdings: „Der Vergleich hinkt etwas, weil wir im vergangenen Jahr ja eine Zwangspause von zwei Wochen wegen der Hochwasserkatastrophe einlegen mussten.“

Wir glauben, dass die L-101-Sperrung Auswirkung auf die Besucherzahl hat.

Katja Salz-Barnier, Schwimm- und Förderverein

Generell könne die Saison bislang als durchwachsen bezeichnet werden, kommentiert Katja Salz-Bannier das Geschehen. Der Grund: Trotz vergleichsweise guten Wetters kamen zum Beispiel am vergangenen Sonntag lediglich 400 Besucher.

Solche „eher durchschnittlichen“ Tage mit zwischen 400 und 600 Badegästen habe es bereits mehrere gegeben. „Wir glauben schon, dass sich die Vollsperrung der L 101 auf unsere Besucherzahlen negativ auswirkt“, vermutet die Schwimmverein-Vertreterin und führt einen weiteren möglichen Grund an: „Viele haben inzwischen einen eigenen Pool im Garten“. Nichtsdestotrotz freuen sich Katja Salz-Bannier und die Freibad-Aktiven darüber, dass nach wie vor viele Besucher aus dem Umland nach Dabringhausen zum Schwimmen, Planschen, Spielen und zur Abkühlung kommen. Der gute Ruf als „Familienfreibad“ trage Früchte. „Wir erhalten regelmäßig Anrufe mit Nachfragen, ob wir Leute hineinlassen“, berichtet Katja Salz-Bannier und betont: „Das tun wir, denn die Beschränkungen durch die Corona-Auflagen sind ja vorbei.“

Das Freibad habe auch keine Kapazitätsprobleme aufgrund von Personalmangel oder technischer Mängel. Dafür würden die Ehrenamtlichen viel Arbeit leisten. So sei der Technische Leiter Ralf Magney mit seinem Team mindestens zweimal täglich vor Ort, um die Anlagen zu prüfen oder Filterspülungen vorzunehmen. „Die Pumpen verursachen schnell Probleme und die Motoren sind anfällig“, sagt Katja Salz-Bannier.

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