Fleischkonsum beim Grillen geht zurück

Tipps von der Verbraucherzentrale

-ms- Es sind längst nicht mehr nur Steaks und Würstchen, die als Kost vom Rost den Ton angeben: „Der Fleischkonsum beim Grillen geht immer stärker zurück“, schreibt die Verbraucherzentrale Bergisch Gladbach. Bio- und regionale Produkte sowie Gemüse und Obst seien auf dem Vormarsch. Ob fürs Tierwohl, die eigene Gesundheit, Klimaschutz oder einfach, um Abwechslung auf den Teller zu bringen – die Motive, den Fleischverbrauch zu reduzieren sind vielfältig. „Dieser Trend schont die Umwelt und ist gesund“, erklärt die Verbraucherzentrale. Sie unterstützt die gesunde und nachhaltige Neuorientierung beim Grillen mit Tipps.

Weniger Fleisch, dafür mehr Abwechslung: Wenn Fleisch als Zutat auf dem Grill nicht fehlen darf, sorgt man für ein neues Geschmackserlebnis, indem ein Teil der Würstchen, Schnitzel und Co. durch Gemüse und Kartoffeln ersetzt werden. „Fürs Auflegen auf dem Rost sind festfleischige, saftige Gemüsesorten am besten geeignet. Gefüllt oder mit Öl bestrichen, entpuppen sich Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Süßkartoffeln oder Zwiebeln als Delikatessen.“ Das Prädikat „besonders gut“ erwerben Grillmaster mit Fleisch aus nachhaltiger Tierhaltung. Dazu sollten sie beim Kauf auf Bio-Produkte, Fleisch mit Tierschutzlabel oder auf die Haltungskennzeichnungen des Handels Stufe 3 oder 4 achten. Tierische Abwechslung bringt auch nachhaltig gefangener Fisch, der an Siegeln wie MSC und Naturland Wildfisch zu erkennen ist.

Käse vom Grill schmeckt auch: Halloumi ist eine Grillspezialität aus Zypern, die aus Schaf-, Ziegen- oder Kuhmilch hergestellt wird und beim Erhitzen ihre feste Struktur behält. Käse, der nicht ausdrücklich als Grillkäse angeboten wird, zerfließt allerdings meist bei den hohen Temperaturen.

Alternativen zum Grillfleisch: Wer den „fleischigen“ Geschmack nicht missen will, findet eine Auswahl an vegetarischen und veganen Alternativen im Handel. Selbst für Käse gibt es veganen Ersatz. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen schmecken die Produkte sehr verschieden.

Kundig würzen: Wer Alu-Grillschalen oder Alufolie verwendet, sollte später würzen: Denn Salz und Säure lösen Aluminium und übertragen es aufs Grillgut. Vorher gewürztes Grillgut und Käse sollten wegen des Salzes niemals in Alufolie eingewickelt werden. Eine nachhaltige Alternative zum Alu sind Grillschalen aus Edelstahl, da sie immer wieder verwendet werden können.

Süßes vom Rost rundet Grillvergnügen ab: Einfache Desserts vom Rost sind Äpfel, Birnen, Bananen, Erdbeeren, Pfirsiche, Pflaumen, Aprikosen, Ananas oder Mangos.

www.verbraucherzentrale.nrw/grillen

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