Firma Dönges spendet für Flutopfer

Die Hilfsorganisation @fire war im Katastrophengebiet mit dem firmeneigenen Amphibienfahrzeug von Dönges unterwegs,Foto: Irakli West, Heavy Rescue Germany
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Die Hilfsorganisation @fire war im Katastrophengebiet mit dem firmeneigenen Amphibienfahrzeug von Dönges unterwegs,Foto: Irakli West, Heavy Rescue Germany

Mitarbeiter engagierten sich mit Sonderschichten bei Bewältigung der Katastrophe

Von Markus Schumacher

Als am 14. und 15. Juli große Wassermassen zu Verwüstungen in vielen Gemeinden führten, geriet auch die Firma Dönges in den Fokus des Geschehens. Das Unternehmen war zwar nicht selbst vom Hochwasser betroffen, aber dringend benötigte Hilfsmittel mussten kurzfristig bereitgestellt werden. Dafür legten die Mitarbeiter Sonderschichten ein, die Geschäftsführung steuerte Sach- und Geldspenden bei. Als einer der größten Systemlieferanten für die Feuerwehr und das Rettungswesen verfügt Dönges über ein riesiges Lager und hat Zugriff auf etwa 130 000 Produkte.

Das ist unter den Fachleuten und Einsatzkräften der Branche natürlich bekannt – und so war es kein Wunder, dass bereits in der Nacht auf den 15. Juli auf dem Smartphone von Klaus Trusheim ein erster Notruf einging. Flugs organisierte der Leiter der Abteilung Feuerwehr und Rettungswesen einige Mitarbeiter und fuhr zum Firmensitz nach Wermelskirchen. Kaum angekommen, traf auch schon der erste Lkw des THW ein und konnte umgehend mit Feldbetten für die Notunterkünfte an der Ahr beladen werden.

So ging es in den nächsten Tagen in enger Taktung weiter: Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen aus den betroffenen Regionen meldeten sich und fragten alles an, was zur Bewältigung der Katastrophe benötigt wurde – allem voran Stromerzeuger und Benzinkanister.

Hilfsorganisation bekommt Amphibienfahrzeug gestellt

Vieles konnte Dönges ab Lager liefern, einiges musste kurzfristig beschafft werden. Das war eine logistische Herausforderung, für deren Bewältigung die Mitarbeiter von Dönges auch über den Feierabend hinaus und am Wochenende gearbeitet haben. „Ich kann mich bei unseren Mitarbeitern nur herzlich bedanken, mit welcher Selbstverständlichkeit sie dazu beigetragen haben, dass die Hilfsmittel rasch in die Krisenregionen kommen“, sagt Thomas Pletsch, einer der drei Geschäftsführer von Dönges. Viele Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr oder in anderen Hilfsorganisationen und waren in ihrer Freizeit obendrein in den Krisengebieten im Einsatz.

Auch das Unternehmen selbst hat Hilfe geleistet und viele der angefragten Hilfsmittel einfach gespendet. Eine Hilfsorganisation wurde zum Beispiel kostenlos mit LED-Helmlampen ausgestattet, andere erhielten Schaufeln, Brechstangen, Arbeitshandschuhe, Baueimer und Stirnlampen. Für die Benefiztombola eines Fachhändlers an der Ahr stellte Dönges gratis Preise zur Verfügung. Nicht zuletzt überließen die Wermelskirchener der Hilfsorganisation @fire ihren firmeneigenen ARGO 8x8, weil dieses geländegängige Amphibienfahrzeug auch dort noch vorwärtskommt, wo andere längst passen müssen.

Als das ganze Ausmaß der Katastrophe offensichtlich wurde, legte die Geschäftsführung von Dönges noch eine Geldspende von 20 000 Euro nach. Jeweils 5000 Euro gingen an die Fluthilfe Remscheid, die Gerd-Kaimer-Stiftung (Hochwasserhilfe Solingen), den Feuerwehrverband NRW sowie die Stiftung THW.

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