Aktion feiert Jubiläum

Feuerwehrmänner werden für Kinder zum Nikolaus

Hauptbrandmeister Hartmut Preyer (l.) und Arno Hebbinghaus kutschierten den Nikolaus von Haus zu Haus, um die Eipringhauser Kinder zu erfreuen. Die Aktion fand auch in Dabringhausen statt. Foto: Holger Stubenrauch
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Hauptbrandmeister Hartmut Preyer (l.) und Arno Hebbinghaus kutschierten den Nikolaus von Haus zu Haus, um die Eipringhauser Kinder zu erfreuen. Die Aktion fand auch in Dabringhausen statt.
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In Eipringhausen und Dabringhausen gab es Geschenke von einer Löschgruppe

Von Anja Carolina Siebel

Feuerwehrmänner, die als Nikoläuse verkleidet in glückliche Kinderaugen blicken. Das gab es am Wochenende in Eipringhausen. Die Löschgruppe Eipringhausen hatte die Idee, die Eipringhauser Kinder mit einer besonderen Überraschung zu erfreuen. Und die hat eigentlich eine lange Tradition.

Holger Stubenrauch erinnert sich noch gut an seine Kinderzeit. Der heutige Chef der Wermelskirchener Feuerwehr wuchs in Einpinghausen auf und feierte als kleiner Steppke schon mit bei der Nikolausfeier der Freiwilligen Feuerwehr im Gerätehaus mit. Die traditionsreiche Feier gibt es schon seit dem Jahr 1970, also seit inzwischen 50 Jahren.

„Neulich haben wir uns gefragt, ab wann der Nikolaus denn schon das Gerätehaus besucht“, berichtet Holger Stubenrauch. Auch andere ältere Kameraden seien als Kind dort gewesen, konnten aber nicht genau bestimmen, in welchem Jahr es die Aktion erstmalig gegeben hatte. Stubenrauch: „Schließlich haben wir die alten Protokolle der Löschgruppe gewälzt und stellten fest: Wir haben Jubiläum.“ Am 6. Dezember 1970 fand die Nikolausfeier der Löschgruppe zum ersten Mal statt.

Leider war es wegen der Corona-Pandemie diesmal nicht möglich, die Kinder mit ihren Eltern ins Gerätehaus einzuladen. Auch bei der Feuerwehr läuft zurzeit manches anders als in normalen Zeiten. „Die Feuerwehrfrauen und -männer der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Wermelskirchen treffen sich nur noch zu Einsätzen oder in Videokonferenzen, somit auch die Löschgruppe Eipringhausen“, berichtet Holger Stubenrauch. „Aber wir wussten ja auch, dass die Familien in Eipringhausen auch in diesem besonderen Jahr ein bisschen mit der Feier zu Nikolaus rechnen.“

Statt also das lieb gewonnen Fest ganz ausfallen zu lassen, wurden die Feuerwehrleute kreativ. Stubenrauch: „Die Kameradinnen und Kameraden haben mit uns überlegt, welche Alternative es geben könnte.“

66 Kinder beschenkten die Lösch-Nikoläuse

Schnell wurde der Entschluss gefasst, in diesem Jahr den Nikolaus mobil zu machen, und die Kinder daheim zu besuchen. Natürlich coronakonform, musste der Mann mit dem roten Mantel mit Mund-Nase-Maske vorfahren, um die Geschenktüten mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zu verteilen. Unterwegs waren zwei Nikoläuse, die sich die Arbeit teilten. Denn auch in Dabringhausen fuhr der Nikolaus rund.

Hoger Stubenrauch: „Im Jubiläumsjahr wurden so viele Kinder wie noch nie ausfindig gemacht: Mit 66 Tüten hatten die Helfer des Nikolaus viel zu tun.“

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