Feuerwehr löscht Brand in Schürholz

Die Feuerwehr konnte einen Dachstuhlbrand verhindern. Das Haus ist aber derzeit unbewohnbar. Foto: Tobias Hohmeier
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Die Feuerwehr konnte einen Dachstuhlbrand verhindern. Das Haus ist aber derzeit unbewohnbar.

Hausbewohner sind vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden

Von Anja Carolina Siebel

Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Schürholz wurde am Mittwochabend das im Haus wohnende Ehepaar leicht verletzt.

Wie der stellvertretende Chef der Feuerwehr, Ingo Müller, berichtet, ging der Notruf der Hausbewohner gegen kurz vor 20 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Der Brand war in vor dem Haus stehenden Müllcontainern ausgebrochen und bereits auf die Schieferfassade des Hauses übergegangen.

Feuerwehr rückte mit 38 Einsatzkräften aus

Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen aus: dem Löschzug 4 (Dabringhausen/Dhünn/ Halzenberg), dem Löschzug 3 (Eipringhausen/ Dhünn), dem Löschzug der hauptamtlichen Wache und einem Rettungswagen. „Der kommt immer bei Brandeinsätzen mit“, erklärt Ingo Müller, „zum Schutz unserer Besatzung und im Falle von Verletzten vor Ort.“

Als Feuerwehrmann vor Ort in Dabringhausen übernahm Sebastian Engelke die Einsatzleitung. Beim Eintreffen sahen die Einsatzkräfte, dass das im Haus lebende Ehepaar bereits begonnen hatte, mit einem Schlauch das Feuer zu löschen. Das stellte sich aber recht kompliziert dar: „Es brannte zwischen der Verschieferung und dem Mauerwerk, da kommt man sehr schlecht dran“, sagt Ingo Müller. Um einen Dachstuhlbrand zu verhindern, deckten die Feuerwehrleute das Dach zum Teil ab und entfernten die Dachhaut. Müller: „Gott sei Dank ist es uns trotz des komplizierten Einsatzes gelungen, einen Dachstuhlbrand zu verhindern.“ Bewohnbar sei das Haus in Schürholz derzeit dennoch nicht. Der Grund: Rußpartikel kleben überall, auch im Innern des Hauses.

Der Einsatz der insgesamt 38 Einsatzkräfte dauerte insgesamt bis etwa 22.15 Uhr. „Wir waren noch lange damit beschäftigt, die Glutnester aufzuspüren und mit einem C-Rohr zu löschen.“

Zum Ausfspüren der Glutnester nutzten die Feuerwehrleute wie immer eine Wärmebildkamera. Die beiden Bewohner des Hauses wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsichtshalber über Nacht ins Krankenhaus gebracht.

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