WGA-Adventskalender

Die K18 und die ewige Debatte um die Motorräder

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  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Eine Straße wird zum ständigen Diskussionsobjekt - und ist unser Türchen mit der Nummer 18.

Wermelskirchen. Die Schlagzeile erschien Ende Juni im WGA: 250 Motorradfahrer demonstrieren an der K18, lautete sie. Sie folgten einem Aufruf des Bundesverbands der Motorradfahrer (BVDM). Grund war die Geschwindigkeitsbegrenzung, die auf besagter Straße ausschließlich für Motorräder gilt. Der BVDM argumentiert, dass diese Begrenzung gefährlich sei, da Autofahrer ja weiterhin 100 km/h fahren dürften, drängeln könnten und es dadurch zu Unfällen käme.

Die K 18 zwischen Dabringhausen und Hilgen/ Bechhausen steht schon länger in der Diskussion, bei Politik, Verwaltung, aber vor allem auch bei den Anwohnern. Zuerst ging es um den Motorradlärm, der, so die Kritik der Anwohner, vor allem an Wochenenden stark zu hören sei. Mit der Geschwindigkeitsbegrenzung wollten Stadt und Rheinisch-Bergischer Kreis aber wohl vor allem der Unfallgefahr an der K 18 entgegenwirken. Statistiken hatten gezeigt, dass sich auf der Strecke in den vergangenen Jahren besonders viele Unfälle ereignet hatten.

Immer wieder zur Diskussion steht auch seit Monaten, die K 18 zu einer Fahrradstraße umzufunktionieren. Angeregt hatten das vor einigen Monaten die Fraktionen CDU und Grüne. Nun ist es seit einiger Zeit still geworden um die viel umstrittenen Straße. Die Frage, ob aus ihr eines Tages eine Fahrradstrecke werden wird, steht allerdings immer noch im Raum. -acs-

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