Mein Blick auf die Woche in Wermelskirchen

Es wird höchste Zeit, dass die L101 fertig wird

anja.siebel@rga.de
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Mein Blick auf die Woche

Wermelskirchen. Eigentlich wollen wir es doch alle nicht mehr wahrhaben. Und hören können wir es doch auch nicht mehr wirklich: Corona, Pandemie, Einschränkungen, Masken und Infektionszahlen. All das hat uns in den vergangenen zweieinhalb Jahren unglaublich die Laune verhagelt. Und vorbei ist es leider immer noch nicht.

Man sieht das an weiter hohen Infektionszahlen, an Krankengeschichten aus dem näheren Umfeld und schließlich auch an den politisch geführten Diskussionen um eine Fortführung des Infektionsschutzgesetzes.

Menschen wie Inga Frowein müssen sich tagtäglich aus einem ganz anderen Grund mit dem Thema beschäftigen. Die junge Wermelskirchenerin leidet seit eineinhalb Jahren unter Long-Covid, hat also mit den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion zu kämpfen. Und die sind so gravierend, dass sie Ina Frowein sogar nicht mehr in ihrem geliebten Job als PTA und Ernährungsberaterin arbeiten kann.

Das Bespiel der 28-jährigen Wermlskirchenerin zeigt nicht nur, dass schwierige Krankheitsverläufe längst nicht nur ältere und vorerkrankte Menschen treffen. Es zeigt auch, dass das Virus und seine Folgen noch viel zu wenig erforscht ist. Denn sonst könnte man Menschen wie Inga Frowein sicher effektiver helfen.

***

Die Sanierung der L101 bei Dabringhausen soll nun doch schneller fortschreiten als erwartet. Da kann man erstmal nur sagen: Warten wir es mal ab. Denn echte Ergebnisse sind bisher noch nicht wirklich sichtbar. Und dann darf man hoffen. Denn die Sanierung der viel befahrenen Strecke, die für die Dabringhauser der Weg nach Wermelskirchen oder auch Hückeswagen und Dhünn ist, bedeutet enorme Einschränkungen für die Anwohner.

Viel zu spät hatte der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW sich darum gekümmert, was für eine solche Vollsperrung denn alles beachtet werden muss. Allem voran die Feuerwehr-Zuwege. Das hatte zur Folge, dass das Team der Feuerwehr in einer Hau-Ruck-Aktion die Dependance in Große Ledder beziehungsweise an der Mehrzweckhalle beziehen musste.

Enorm große Einbußen haben die Anwohner in Hoffnung, Vorder- und Hinterhufe, die keinen Pkw besitzen und schlecht zu Fuß sind. Weil auch der Bus die Umleitung über die K18 fährt, werden die genannten Gebiete ausgespart- und die Anwohner dort schauen in die Röhre. Ein unhaltbarer Zustand, den bisher weder das Busunternehmen noch die Stadtfür die Bürger verbessern konnte. Umso wichtiger ist es für alle Beteiligten, dass die Straße bald wieder befahrbar ist. Das begrüßen sicher auch die Unternehmer, die direkt betroffen sind.

TOP Das Freibad feierte 20-Jähriges.

FLOP Dutzende Verfahren im Missbrauchsprozess.

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